×

Pilze sorgen für radioaktives Wildschweinefleisch in Südbünden

Seit diesem Jahr werden alle in Südbünden erlegten Wildschweine auf Radioaktivität hin überprüft. Der Grund: Die Wildschweine fressen radioaktive Pilze. Ist der Verzehr solcher Pilze auch für Menschen schädlich? Wir haben beim Bündner Kantonschemiker nachgefragt.

Graubünden steckt mitten in der Jagdsaison. Während vielerorts über das zu jagende Schalenwild gesprochen wird, gibt es im Misox auch ein anderes Tier, das die Jäger ins Visier nehmen: das Wildschwein. Doch dessen Fleisch zu verzehren ist nicht immer zu empfehlen. So hat das kantonale Veterinäramt Mitte August bei im Misox erlegten Wildschweinen eine erhöhte Radioaktivität festgestellt, wie der Bündner Kantonstierarzt Giochen Bearth auf Anfrage erklärt. Diese entstehe aufgrund von radioaktiven Pilzen. Der Grenzwert beträgt 600 Becquerel pro Kilogramm Fleisch.

image-abo

Jetzt weiterlesen?

Noch kein Abonnent?

Dann kaufen Sie einen Tagespass oder wählen Sie eines unserer Abonnemente aus.

Tagespass CHF 1.50

Zugang zu allen News.

Jetzt kaufen

Abo ab CHF 15.00/Mt.

Täglich auf allen digitalen Geräten.

Jetzt abonnieren

Bereits Abonnent?

Dann schnell einloggen oder registrieren.