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Das Verfahren zum Energiefonds läuft

In der Gemeinde Glarus läuft ab sofort ein Vernehmlassungsverfahren zum Reglement zum Energiefonds. Es dauert bis am 4. September.

Südostschweiz
Mittwoch, 01. Juli 2020, 04:30 Uhr Verschiedene Ziele
Viele Ziele: Unter anderem soll der CO2-Ausstoss reduziert werden.
PIXABAY

Die von der Herbstgemeindeversammlung 2019 erlassenen neuen Bestimmungen der Werkordnung, mit denen unter anderem der Energiefonds geschaffen wurde, sind am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getreten, wie der Gemeinderat Glarus gestern mitteilte. Die Vernehmlassungsunterlagen zum Energiefonds sind nun auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet.

Der Reglementsentwurf sieht die Förderung von Vorhaben bezüglich des Prozesses «Energiestadt» vor. Weiter sollen erneuerbare Energien bei den Gemeindeliegenschaften gefördert werden; durch die Nutzung von Umwelt- und/oder Abwärme, durch Wärmeverbünde, durch die Installation von Fotovoltaikanlagen oder den Betrieb der Liegenschaften mit einheimischen Energiequellen wie Glarner Strom, Biogas oder Holz.

Finanzierung des Fonds über Konzessionsabgaben

Weiter soll auch der CO2-Ausstoss reduziert werden; zum Beispiel durch die Förderung von Wasserkraftanlagen, durch die Sanierung von Heizsystemen oder dem Erlangen von Minergie-Standards bei Gemeindeliegenschaften, das Fördern von nachhaltiger Mobilität und mit einer energieeffizienten Strassenbeleuchtung.

Der Energiefonds wird mit den Einnahmen aus der Konzessionsabgabe gespiesen, welche die Technischen Betriebe Glarus an die Gemeinde entrichten. Vorgesehen ist weiter, dass der Gemeinderat die Stimmberechtigten jeweils zusammen mit dem Budget über die vorgesehenen Entnahmen aus dem Energiefonds informiert.

Gestützt auf die Werkordnung wird das Reglement zum Energiefonds nach Auswertung der Vernehmlassung vom Gemeinderat erlassen. (mitg)

www.glarus.ch

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