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Die Polizei hat kein Gehör für laute Poserautos

Aufheulende Motoren und knallende Auspuffanlagen: Die Glarner Polizei geht gegen lärmende Autoposer in die Offensive. In den vergangenen Wochen hat sie etliche von ihnen verzeigt.

Marco
Lüthi
Freitag, 19. Juni 2020, 04:30 Uhr Knallende Auspuffsanlagen und aufheulende Motoren
Zu lauter Motor: Die Polizei verzeigt vermehrt Lenker von illegal getunten PS-Boliden, die für unnötigen Strassenlärm sorgen.
KANTONSPOLIZEI GLARUS

In Coronazeiten fielen sie besonders auf: die Autoposer, die mit ihren aufgemotzten und blitzblank polierten PS-Boliden protzen und lärmen. Die Glarner Polizei geht zurzeit verstärkt gegen unnötigen Motorenlärm vor.

Der Fokus der gezielten Kontrollen und Patrouillenfahrten liegt dabei auf hohen Drehzahlen im Leerlauf oder niedrigen Gängen, Kavalierstarts, zu schnelles Beschleunigen sowie unnötigem Herumfahren in Ortschaften. «Dabei haben wir in über 20 Fällen sogenannte Autoposer konsequent strafrechtlich verzeigt», sagt Markus Denzler, der Kommandant der Kantonspolizei Glarus. Und er stellt fest: «Die Verzeigungsquote hat sich in der Coronazeit erheblich erhöht.» Nicht zuletzt auch wegen vermehrter Lärmklagen genervter Bürger.

Autoposer-Hotspot beim Volksgarten in Glarus

Ein besonderes Augenmerk legt die Glarner Polizei auf die Autoposer-Hotspots im Kanton. Diese seien primär im Zentrum von Glarus, rund um den Volksgarten, sagt Denzler. «Aber auch an einschlägigen Treffpunkten an anderen Orten.»

Bei den Autoposern handelt es sich laut Denzler meistens um junge Erwachsene, die Freude an ihrem Fahrzeug haben, «aber dabei die gesetzlichen Verhaltensvorschriften vergessen».

Für unnötig lauten Motorenlärm sorgen oft illegale technische Änderungen an den aufgemotzten Autos. «Steht ein Fahrzeug in Verdacht, zu laut zu sein, muss der Fahrzeughalter es ausserdem beim Strassenverkehrsamt zur Kontrolle vorführen», erklärt Markus Denzler. In Einzelfällen kommt es vor, dass hochgetunte PS-Boliden von der Polizei stillgelegt werden. «Direkt aus dem Verkehr ziehen wir diejenigen Fahrzeuge, die nicht mehr betriebssicher sind und somit ein Sicherheitsrisiko darstellen», sagt Denzler.

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Diese Poser sind mir aber immer noch hundert Mal lieber als die Gutmenschen im Volksgarten, die nur herumhocken in ihren zu grossen oder zu kleinen made-in-China-Hemden und den billigen, wie sie sie unverschämterweise sich noch erdreisten zu nennen, sneakers. So läuft wenigstens etwas in diesem öden Ort.

hahaha stimmt genau! hocken nur blöd rum, sollen froh sein, dass ihnen mal was geboten wird, anstatt einander nur entgeistert anzugaffen. Wahrscheinlich regen nämlich die dortigen Rumhocker und Viel-zu-viel-für-etwas-zu-trinken-Zahler an, dass die Polizei die Jungs büsst, weil sie es gar nicht mehr ertragen, dass um sie herum nicht auch nur noch Verwesung herrscht, so wie in ihnen drin.

Es sollte nicht unerwähnt sein, dass die Lärmbelästigung durch die Hobby-Flugzeuge, die Tagein Tagaus stundenlang über Glarus-Nord kreisen (und deren Besitzer auch nicht selten eine ZH-Nummer am Auto haben, weil ihr Treiben an ihrem Wohnort nicht toleriert wird), viel schlimmer ist. Auch die zwei Luftheuler, die wahrscheinlich, völlig sinnlos, vom Militär engagiert sind, wollte man ja anderswo nicht mehr, jetzt sind diese zwei Möchtegern top-gun-Subjekte halt bei uns (und am sogenannten Zigermeet, kommen sie dann auch raus und machen genau das gleiche abgeschmackte Zeug wie jeden Tag).
Aber die Polizei jagte ja schon immer lieber "Töffli-Buben"

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