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Velokurieren – aber mit Abstand

Corona stellt unsere Welt auf den Kopf und was für uns einst selbstverständlich war, ist heute plötzlich ganz anders. Vor dieser Veränderung bleibt auch der «Velochurier» in Chur nicht verschont.

Nadine
Hinder
Mittwoch, 29. April 2020, 04:30 Uhr Eine Videoreportage beim «Velochurier»

Während die Post stark überlastet ist, spürt der Churer «Velochurier» einen Rückgang bei den Aufträgen. Manche Kundengeschäfte mussten schliessen und liefern nichts mehr, dafür haben andere aktuell umso mehr Lieferungen aufzugeben. Doch das reicht nicht aus, um den Stand zu halten. «Velochurier» erhielt auch immer wieder Anfragen und Bewerbungen von Leuten, die eine Beschäftigung suchen, weil sie ihren eigentlichen Beruf aktuell nicht ausüben können und Geld brauchen, erzählt Geschäftsführer Flurin Jost. Diesen Anfragen können die Kuriere allerdings nicht nachkommen, da die Einarbeitungszeit zu lange dauern würde, um sie nur für ein bis zwei Monate einzustellen. Dazu kommt, dass sie selbst nicht zu viel Arbeit haben und schauen müssen, dass die vorhandenen Mitarbeitenden gut versorgt sind.

Auch das Verhalten der Leute, an die sie die Waren liefern, hat sich verändert. Persönlicher Kontakt ist meist Fehlanzeige. Doch trotz all diesen Umständen sehen die Mitarbeiter vom «Velochurier» einiges positiv.

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