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Finanzielle Hilfe für die Jugend

Die Kamm-Bartel-Stiftung fördert Jugendliche und Jugendorganisationen im Kanton. 2019 wurden 100'000 Franken als Unterstützungs- und Fördergelder an die Glarner Jugend entrichtet.

Südostschweiz
Mittwoch, 25. März 2020, 04:30 Uhr 100'000 Franken im Jahr 2019
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33-mal hat die Kamm-Bartel-Stiftung im vergangenen Jahr Geld an Jugendliche und Jugendorganisationen ausbezahlt.
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Die Kamm-Bartel-Stiftung bezweckt die Förderung von Jugendlichen und Jugendorganisationen aus dem Glarnerland. Sie gewährt Beiträge für Sport, Kultur und Soziales, wie die Stiftung mitteilt. Auch einzelne Jugendliche, die in ihrem Bereich als Ausnahmetalente gelten, können die Stiftung um einen Förderbeitrag bitten.

So wurden im letzten Jahr 33 Vergabungen getätigt und dabei Beiträge von total 100'000 Franken ausbezahlt. Auf die einzelnen Bereiche entfielen laut der Mitteilung folgende Summen: 55'000 Franken für den Sport, 32'000 Franken für die Kultur und 13'000 Franken für Soziales.

Tennisplätze und Material

So bekam etwa der Glarner Tennis Club 10'000 Franken für die Sanierung der Tennisplätze in Ennenda. Dieses war der höchste Betrag, welche die Stiftung im vergangenen Jahr auszahlte. Der Volleyballverein Glaronia erhielt von der Kamm-Bartel-Stiftung für die Jugendförderung 8000 Franken und die Spielgruppe Bürzelbaum in Glarus bekam eine Finanzspritze über 4000 Franken für die Anschaffung von Material.

Dies sind lediglich drei Beispiele von Unterstützten. Alle Vergabungen der Kamm-Bartel-Stiftung sind im Internet einsehbar.

195 Gesuche genehmigt

Bereits acht Jahre wirkt die Kamm-Bartel-Stiftung in der Jugendförderung. Seit Bestehen der Stiftung wurden 195 Gesuche von Nachwuchstalenten, Vereinen, Institutionen und Organisationen bewilligt. Für den Stiftungsrat ist es erfreulich, verfolgen zu können, wie die eingesetzten Fördergelder eingesetzt und erfolgreich investiert werden. So wurden im Bereich Sport Glarner als Vize-Weltmeister und Schweizermeister erkürt, sowie die Teilnahme an der diesjährigen Jugend Olympiade in Lausanne erwirkt. «Die Kamm-Bartel-Stiftung durfte für diese Erfolge mit ihrer Unterstützung etwas dazu beitragen», zeigen sich die Verantwortlichen der Stiftung um Präsident Mathias Jenny erfreut.

Auch für die Zukunft hoffe die Kamm-Bartel-Stiftung laut der Mitteilung, dass sie weiterhin Jugendliche und Jugendorganisationen unterstützen und dabei deren finanziellen Lasten etwas mindern kann. (eing/red)

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