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Rund 2100 Einsätze in der Südostschweiz

Auf den Rega-Basen in Untervaz, Samedan und Mollis war 2019 einiges los. Rund 2100 Einsätze startete die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega auf den Südostschweizer Basen. Etwas weniger als im Rekordjahr 2018.

David
Eichler
Dienstag, 04. Februar 2020, 04:30 Uhr Rega-Jahr 2019
Insgesamt flog die Rega 2019 etwas weniger Einsätze als im Rekordjahr 2018.
PRESSEBILD

Die rot-weissen Rega-Helikopter gehören, insbesondere in den Wintermonaten, schon beinahe zum regionalen Landschaftsbild. Kein Wunder: 12'257 Einsätze sind die Rega-Helikopter im Jahr 2019 geflogen.

Insgesamt hat die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega im vergangenen Jahr etwas weniger Einsätze leisten müssen als im Rekordjahr 2018, wie es in einer Mitteilung heisst. 2085 Einsätze betrafen 2019 die Rega-Basen in Untervaz (845 Einsätze), Samedan (586) und Mollis (651). «Allgemein widerspiegeln die Einsatzzahlen die Wetterbedingungen und das Freizeitverhalten der Bevölkerung und unterliegen deshalb immer gewissen natürlichen Schwankungen», erklärt Adrian Schindler von der Rega auf Anfrage von «suedostschweiz.ch».

Weltweit im Einsatz

Die Rega helfe nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit und rund um die Uhr: 2019 brachte die Rega insgesamt 1345 Patienten wieder nach Hause. Davon wurden 972 Patienten in einem der drei Ambulanzjets zurück in die Heimat geflogen. Für 373 Patienten konnte die Rega die Rückreise an Bord eines Linienflugzeuges in Begleitung eines Flugarztes, einer Intensivpflegefachperson oder ohne Begleitung organisieren, wie die Rega in ihrer Mitteilung weiter schreibt.

Nur dank der solidarischen Unterstützung ihrer Gönnerinnen und Gönner könne die Rega die medizinische Grundversorgung aus der Luft zugunsten der Schweizer Bevölkerung sicherstellen. Man freue sich über 70'000 neue Gönnerinnen und Gönner per Ende 2019, was einem Netto-Zuwachs von zwei Prozent oder mehr als der Einwohnerzahl von Lugano entspricht. Somit halten neu 3,552 Millionen Gönnerinnen und Gönner die Rega in der Luft.

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