Ein deutlicher Sieger bei der Wahl zum Glarner des Jahres
Das Verdikt zugunsten von Jonas Müller fiel am Ende deutlich aus. Der Näfelser holte bei der erstmaligen Wahl zum Glarner des Jahres mehr als einen Drittel aller Stimmen, satte 38 Prozent waren es. Total gingen für die zehn Nominierten 4390 Stimmen ein. Davon 1680 an den Entwicklungshelfer. «Ich nehme diese Auszeichnung mit Freude zur Kenntnis. Ich sehe diesen Titel als Auszeichnung für die Arbeit, welche der Verein Child Papua mit allen Involvierten 2019 leisten durfte», lässt Müller aus dem fernen Raja Ampat in Indonesien verlauten. «Vielen herzlichen Dank an alle, die mich gewählt haben.»
Die Wahl zum Glarner oder zur Glarnerin des Jahres stiess auf grosse Resonanz. An den Stammtischen im Glarnerland und in den Sozialen Medien wurde rege über den möglichen Sieger diskutiert. Zudem gingen allein von Freitag bis Sonntag noch einmal fast 1500 Stimmen auf der Website ein.
Faire Zweitplatzierte
Der Sieg von Jonas Müller zeichnete sich jedoch bereits früh ab. Nur Kartika Versteden konnte dem 29-Jährigen lange die Stirn bieten. Die Hobbykünstlerin aus Riedern kam dank ihrer Glückssteine mit 1032 Stimmen (24 Prozent) auf Rang zwei. «Ich war schon über die Nominierung glücklich. Rang zwei, wer hätte das schon gedacht?», zeigt sich die gebürtige Holländerin dankbar.
Ich sehe diesen Titel als Auszeichnung für die Arbeit, welche der Verein Child Papua 2019 leisten durfte.»