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Bundespräsident ehrt Bündner Nachwuchsforscherin

Bundespräsident Ueli Maurer hat Jugendliche, die beim nationalen Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» ausgezeichnet wurden, nach Bern eingeladen. Auch eine Bündnerin durfte zu diesem Anlass ihre prämierte Arbeit vorstellen.

Südostschweiz
Freitag, 29. November 2019, 14:40 Uhr Schweizer Jugend forscht
Bundesrat Ueli Maurer mit den geehrten Jugendlichen.
PRESSEBILD

Saskia Durisch aus Domat/Ems hat mit ihrer Maturaarbeit geglänzt. Sie wurde dieses Jahr beim nationalen Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, der es ihr erlaubt, am «International Science and Engineering Fair 2020» teilzunehmen.

Am Donnerstag lud Bundespräsident Ueli Maurer die Bündnerin und 24 weitere Maturanden zwischen 16 und 23 Jahren, deren Arbeiten prämiert wurden, nach Bern ein. Mit diesem Empfang wollte er die Jugendlichen für ihren Erfolg ehren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Nach dieser Ehrung stellten die Preisträgerinnen und Preisträger dem Bundespräsidenten ihre Projekte vor – auch Durisch, deren Arbeit sich um Zecken dreht. «Neuartige zeckenübertragene Krankheit Tularämie auf Wanderwegen im Vormarsch?» fragt sie konkret.

Um die Entwicklung von Zecken und durch sie übertragene Infektionen zu untersuchen, hat Durisch zwei Standorte – einen Golfplatz und einen Wanderweg – auf die Anzahl Zecken und deren Infektionen mit drei Krankheiten untersucht. Auf dem Wanderweg wurden 583 Zecken gefunden, während sie auf dem Golfplatz lediglich sechs Zecken fand.

82,3 Prozent der Proben waren positiv auf Borreliose, 11,5 Prozent positiv auf Tularämie, und zwei Prozent positiv auf das FSME-Virus. Die vielen positiven Proben von Tularämie seien unerwartet gewesen, da in einer Studie 2018 eine weitaus tiefere prozentuale Besiedlung der Krankheit festgestellt wurde, heisst es. Dies zeige auf, dass diese Krankheit häufiger werde. Ebenso wie die beiden anderen, von Zecken übertragenen Krankheiten. (so)

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