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Föhnsturm II ist im Glarnerland etwas «ruhiger» unterwegs

Der zweite November-Föhnsturm hat am Wochenende in den Glarner Tälern für Böenspitzen von über 110 Kilometern pro Stunde gesorgt – und damit erneut für Schäden.

Südostschweiz
Montag, 25. November 2019, 08:25 Uhr Trotzdem erneute Schäden
Himmel Baum Föhn
Der Föhnsturm sorgte erneut für Schäden in der Region.
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Am Wochenende fegte der zweite Föhnsturm innert weniger Tage durch die Schweizer Alpentäler. In Glarus wurden am Samstag Böenspitzen von 112 Kilometern pro Stunde (km/h) gemessen. Der Südwind sorgte im Glarnerland zudem für milde November-Temperaturen. In der Nacht auf Samstag, kurz nach 4 Uhr, war es teils über 17 Grad warm. Am Sonntagmorgen ging dem Föhn die Puste aus.

Als der Föhn zuletzt vor zehn Tagen so kräftig blies, fällte er im Glarner Wald zahlreiche Bäume – vor allem im Klöntal. Auch der zweite November-Föhnsturm hat für Schäden gesorgt. Nach einem ersten Überblick sind es dieses Mal vorwiegend Blechschäden: Am Samstagmorgen wurde in Näfels ein Baum entwurzelt und krachte auf ein Auto, das in einer Auffahrt abgestellt war. Dies berichtet das Onlineportal Polizeiticker.ch.

Ein gefaltetes Blechdach und ein drehendes Auto

In Ennenda an der Hohlensteinstrasse lösten die starken Böen das Blechdach eines Firmengebäudes, wie Bilder auf der öffentlichen Facebook-Seite «Das passiert im Glarnerland» zeigen. Das vom starken Südwind gefaltete Dach wurde am frühen Samstagnachmittag von einem Lastwagen mit Greifarm abtransportiert.

Und am Samstagabend, gegen 19 Uhr, verlor eine Autofahrerin auf der Autobahn A3 bei Niederurnen wegen den starken Windböen die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Die Frau schleuderte gegen die Mittelleitplanke. Durch den wuchtigen Aufprall drehte sich das Auto mehrmals um die eigene Achse. Erst auf der Normalspur kam es schliesslich zum Stillstand. Gemäss der Mitteilung der Polizei blieb die Fahrerin beim Selbstunfall unverletzt.

Ausser einem weiteren Selbstunfall auf dem Glarner Autobahnabschnitt am Freitagabend blieb es über das Wochenende in der Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus «trotz heftigem Föhnsturm» ruhig, wie es dort auf Nachfrage der «Glarner Nachrichten» heisst. (ml)

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