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Ausserorts sind alle Strassen gefährlich

Im Verkehr sterben fast doppelt so viele Rehe wie an Krankheit oder Altersschwäche. Insgesamt gibt es jährlich rund 880 Unfälle mit Wild.

Für Rehe bedeutet helles Scheinwerferlicht nicht automatisch Gefahr. «Das Licht eines Autos ist für Wildtiere eine künstliche Situation, welche beim Tier keine Fluchtreaktion auslöst», erklärt Hannes Jenny, Wildbiologe beim kantonalen Amt für Jagd und Fischerei. «Genetisch ist grelles Licht bei den Wildtieren nicht als Gefahr gespeichert.»

Bei den Wildzählungen macht sich der Mensch dieses Verhalten zunutze: Die Hirsche bleiben bei der sogenannten Streiflichttaxation im Frühling im Lichtkegel stehen und können so von der Wildhut gezählt werden.

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