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Mehr Bundesgeld fürs Welterbe

Südostschweiz
Sonntag, 08. September 2019, 04:30 Uhr Tektonikarena
Geld wurde frei und geht jetzt in den Topf für die Tektonikarena.
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Der Regierungsrat stimmt einer Änderung der Programmvereinbarung zwischen den Trägerkantonen des Weltnaturerbes «Tektonikarena Sardona» zu. Nach der Ablehnung des Nationalparks Locarnese wurden 1,3 Millionen Franken an Fördermitteln des Bundes frei, schreibt der Glarner Regierungsrat in einer Mitteilung.

Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) will diese Mittel zur Förderung der Weltnaturerbestätten einsetzen. Die IG Tektonikarena Sardona hat deshalb als Trägerschaft des gleichnamigen Weltnaturerbes zusätzliche Mittel für 2019 beantragt. Der Bund stellt 360 000 Franken zur Verfügung. Dies bedingt eine Anpassung der Programmvereinbarung zwischen den drei Kantonen Glarus, Graubünden und St.Gallen, für die Glarus federführend zuständig ist.

Vom Provisorium zu einer dauerhaften Installation

Unter anderem sollen die Ausstellungsinhalte in den drei Besucherzentren in Elm, Glarus und Vättis SG erneuert und die Signaletik in der Welterbestätte angepasst werden. Ferner werden die Mittel für die Aktualisierung des Managementplanes und der App «Welterbe Region Sardona» verwendet. Durch die Ergänzung der Programmvereinbarung fallen keine direkten zusätzlichen Kosten für die drei Kantone an, da noch immer eine genügend hohe Restfinanzierung von vereinbarten 50 Prozent aller Vorhaben durch die Gemeinden, Kantone und Dritte zugesichert ist.

St.Gallen und Graubünden befürworten die Ergänzung der Programmvereinbarung. Alle drei Naturschutzfachstellen sind aber der Auffassung, dass auch die Leistungsvereinbarung anzupassen ist und fortan nicht nur die Geologie, sondern auch die landschaftlichen und ökologischen Werte einzubeziehen sind, wie dies die Vereinbarung zwischen den Gemeinden über den Schutz des Weltnaturerbes vorsieht. Die Programmvereinbarung kann unter dieser Voraussetzung ergänzt werden. (mitg)

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