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Mehrere Hundertausend Franken für die Südostschweizer Natur

Mehrere Hundertausend Franken für die Südostschweizer Natur

Der Fonds Landschaft Schweiz unterstützt Regionen, die ihre Kulturlandschaft pflegen und erhalten wollen. Auch nach Graubünden und Glarus flossen in den letzten zwei Jahren mehrere Hunderttausend Franken.

Südostschweiz
vor 1 Jahr in
Aus dem Leben
Auch in die alte Averserstrasse konnte mit dem Geld des Fonds investiert werden.
Jano Felice Pajarola

Der Fonds Landschaft Schweiz unterstützt Regionen, die ihre Kulturlandschaft pflegen und erhalten wollen. Auch nach Graubünden und Glarus flossen in den letzten zwei Jahren mehrere Hunderttausend Franken.

Naturnahe Kulturlandschaften erhalten, pflegen und wiederherstellen, das ist seit Beginn die Aufgabe des Fonds Landschaft Schweiz, kurz FLS. Insgesamt hat er seit seiner Gründung 1991 schweizweit 150 Millionen Franken für dieses Ziel eingesetzt. Das Geld wurde laut einer Mitteilung des FLS unter anderem für Trockenmauern, Hecken, Hochstammbäume, historische Verkehrswege und Biotope gesprochen.

In den Jahren 2017 und 2018 waren es 219 Projekte, die der FLS mit zusammengerechnet 8,6 Millionen Franken unterstützte. Gleich viermal gingen dabei mehr als 100'000 Franken in die Südostschweiz. 150'000 Franken an ein Projekt im Kanton Glarus und 400'000 Franken an Projekte in Graubünden. Damit gehören sie zu den Regionen, die vom FLS mit am meisten Geld bekommen haben. (rac)

Zu den 2017 / 2018 unterstützten Projekten ab 100'000 Franken zählen folgende Südostschweizer Projekte:

- Instandstellung Polenweg Tomülpass, Safiental und Vals, Naturpark Beverin - 100'000 Franken
- Alte Averserstrasse, 2. Etappe Fortsetzung, Avers - 150'000 Franken
- Erholung und Entwicklung der Terrassenlandschaft von Cavaione, Val Poschiavo – 150'000 Franken
- Trockenmauerprojekt Geissgasse Mitlödi, Glarus - 150'000 CHF

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