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Die Odyssee des Altarbildes der Stadtkirche ist beendet

Ein Glarner Bild schmückt einen Sitzungsraum im Pfarreizentrum Davos.

Südostschweiz
Mittwoch, 26. Juni 2019, 04:30 Uhr Von Glarus nach Davos
Eine Glarner Delegation übergibt das Kreuzigungsbild des einstigen Hochaltars der Stadtkirche Glarus dem Davoser Pfarrer.
PRESSEBILD

Das mächtige Altarbild ist 1,86 Meter breit und 3,3 Meter hoch und war von 1865 bis zum Kirchenbrand von 1940 in der Stadtkirche Glarus beheimatet – und hatte damit davon gezeugt, dass beide Konfessionen die reformierte Kirche einst gemeinsam nutzten.

Nachdem sich der Evangelische Kirchenrat gegen die Heimkehr in die Stadtkirche ausgesprochen hatte, wurde statt erneuter Archivierung nach einem gebührenderen Ort gesucht. Und man wurde fündig. Es schmückt nun den Sitzungsraum des Pastoralteams des im vergangenen September eingeweihten Pfarreizentrums der katholischen Pfarrei Davos.

Eine gravierte Tafel wird an den Ursprung erinnern. Der Wortlaut: «Kreuzigung Christi»/(Paul Melchior von Deschwanden, 1811 bis 1881, Stans) Hauptaltarbild der paritätischen Stadtkirche Glarus 1865 bis 1940 (Kirchenbrand)/Dauerleihgabe der Pfarrei St. Fridolin, Glarus».

Feier und Prozession zu Fronleichnam

Das Team von Pfarrer Kurt Benedikt Susak hatte Kirchenrat und Kirchenschatzkustos von Glarus auf den vergangenen Sonntag zudem zur Teilnahme am Fronleichnamsfest eingeladen.

Nach der eindrücklichen Feier und der anschliessenden Prozession trafen sich Gemeindemitglieder und Eingeladene zu Mittagessen und zum Feiern.

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