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Spielplätze und Schutzverbauungen bezahlt

Die Patenschaft für Berggemeinden hat knapp drei Millionen Franken für 33 Projekte gesprochen. Viel Geld fliesst in die Kantone Graubünden und Glarus.

Südostschweiz
Donnerstag, 20. Juni 2019, 10:13 Uhr Patenschaft Berggemeinden
Patenschaft für Berggemeinden hat Spielplätze mitfinanziert.
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Die im laufenden Monat behandelten Projekte zeigen das Spektrum der Unterstützungstätigkeit der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden auf: So werden laut einer Mitteilung Infrastrukturen (Wasser- und Abwasseranlagen, Stromversorgungen), Pflege und Erhaltung der Alpen (Alpgebäude, Meliorationen), Schutzvorkehrungen gegen Naturgefahren (Lawinen- und Bachverbauungen), Bau von Gemeinde- und Alpstrassen sowie die Ausbildung der jungen Generation (Kindergärten, Schulhäuser, Spielplätze) finanziell unterstützt.

Insgesamt wurden 33 Projekte in den Kantonen Graubünden, Wallis, Tessin, Bern, Uri, Glarus, Luzern, Freiburg, Neuenburg und Jura. behandelt. Dafür wurden gut 2,9 Millionen Franken gesprochen.

Investition in Jugend und Hochwasserschutz

Gleich mehrere Vorhaben betreffen Förderung und Schulbildung. Den Umbau der Spielplätze von Sumvitg unterstützt die Patenschaft mit 10'000 Franken, einen im Kanton Wallis mit 60'000 Franken und einen im Kanton Bern mit 35'000 Franken.

Der Schutz vor Überschwemmungen, Rüfen und Schlammlawinen ist ein permanentes Thema. Die Verbauung der Guppenrunse in der Gemeinde Glarus Süd bietet den Dörfern Schwändi, Schwanden und Mitlödi Schutz vor Murgängen. Von diesen Kosten übernimmt die Patenschaft 306'000 Franken. (so)

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