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Frauenzentrale informiert über Sozialleistungen

Ob Frauen, die Teilzeit arbeiten, auf Sozialleistungen verzichten müssen, wird an einem Info-Abend beleuchtet.

Südostschweiz
Samstag, 11. Mai 2019, 04:30 Uhr Wegen Teilzeitarbeit
Working Poor Sozialhilfe
Tote Hose im Portemonnaie: Immer mehr Buendnerinnen und Buendner muessen Sozialhilfe in Anspruch nehmen.
Wer Teilzeit arbeitet kann im Rentenalter benachteiligt sein.
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Laut einer Mitteilung der Frauenzentrale des Kantons Glarus sind über 60 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer teilzeiterwerbstätig. Vor allem im Dienstleistungs-Sektor ist die Nachfrage nach Arbeitskräften gross, die tage- oder stundenweise eingesetzt werden können. Aber: «Viele Teilzeitlerinnen sind gegenüber den Vollzeitlerinnen vor allem bei den Renten-Leistungen nicht gleichgestellt», steht in der Mitteilung weiter. Die finanziellen Auswirkungen seien immens, sodass den Teilzeit-Arbeitenden in der Pension die Altersarmut drohen könne.

Tipps für Teilzeit-Arbeitende

Die Frauenzentrale des Kantons Glarus lädt zu einem Informationsabend zu diesem Thema in den Mehrzweckraum der Landesbibliothek ein. Im Vordergrund soll die Problematik der Sozialversicherungen im Zusammenhang mit Teilzeitarbeit stehen. «Müssen Teilzeit-Arbeitnehmerinnen wirklich auf BVG-Rente und andere Sozialleistungen verzichten?», ist eine der Fragen, die am Abend unter dem Titel «Teilzeit arbeiten – kein Recht auf Sozialleistungen?» beantwortet werden soll.

Informiert wird über alle Rechte der Teilzeit-Arbeitenden und was diese vor Stellenantritt wissen müssen, damit sie sich bei einer fairen Arbeitgeberin anstellen lassen.

Genügend Zeit für Fragen

Vorsorgeberater Daniel Spälti wird über die AHV, das BVG sowie über die übrigen Sozialversicherungen informieren und aufzeigen, was Teilzeit-Arbeitende alles unternehmen können, damit sie praktisch die gleichen Möglichkeiten haben wie Vollzeit-Angestellte. Und wer Angehörige pflegt, erhält Tipps, wie man den AHV-Lohn erhöhen kann, was unter Umständen eine willkommene Aufbesserung der Rente bewirkt. Für Fragen wird genügend Zeit eingeräumt.

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