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Glarner Schulklassen gesucht

In einem Projekt der Pro Infirmis wollen Menschen mit Beeinträchtigungen Schüler treffen und das im Kurs Erlernte in der Praxis umsetzen.

Südostschweiz
Mittwoch, 10. April 2019, 04:30 Uhr Austausch
Schüler der dritten und vierten Klasse sollen für die Anliegen von Menschen mit Beeinträchtigungen sensibilisiert werden.
ARCHIV

Im Herbst 2018 begann der zweite Teil des Lehrgangs Selbstvertretung. Dieser Lehrgang wurde vom Bildungsklub Pro Infirmis Graubünden und Glarus organisiert. Unter der Leitung von Remo Corsini aus Netstal und Karin Elmer aus Mollis lernten die Teilnehmer im ersten Teil des Lehrgangs, für sich einzustehen und ihre Meinungen und Bedürfnisse gegen aussen zu vertreten.

Im zweiten Teil des Lehrgangs setzen sie das Gelernte anhand eines Projektes in die Praxis um, wie die Pro Infirmis mitteilt.

Ein gegenseitiger Austausch

Nach einer langen Diskussion entschieden sich die Teilnehmer für das Projekt «Handicap-Posten in Schulen». In diesem Projekt wollen sie Schulkinder für die Anliegen von Menschen mit Beeinträchtigungen sensibilisieren. Dies wollen sie erreichen, indem sie in einer Schullektion verschiedene Hilfsmittel vorstellen, die von den Schülern in einem Parcours ausprobiert werden können. Daneben soll auch ein gegenseitiger Austausch stattfinden. Gerne beantworten die Betroffenen Fragen der Schüler zu ihrer eigenen körperlichen oder kognitiven Beeinträchtigung und zu den Hilfsmitteln, die ihnen den Alltag erleichtern.

Interessierte können sich melden

Die Treffen sollen in zwei Primarschulen im Raum Chur und Glarus stattfinden. Angesprochen werden Primarklassen der 3. und 4. Stufe. Wer Interesse daran habe und über eine geeignete Turnhalle verfüge, dürfe sich gerne bei der Pro Infirmis Graubünden melden, heisst es. (red)

Kontakt unter dina.schmidt@bluewin.ch oder Telefon 079 289 63 09

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