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Die Sonne und der viele Schnee lassen alle strahlen

Dem Prachtwetter und dem vielen Schnee sei Dank: Die Glarner Skigebiete können auf erfolgreiche Sportferien zurückblicken. Das Molliser Skigebiet Schilt kann sogar ein Rekordergebnis verbuchen.

Paul
Hösli
Freitag, 22. Februar 2019, 04:30 Uhr Erfolgreiche Sportferien für Glarner Skigebiete
Gute Aussichten: Im Skigebiet Schilt oberhalb von Mollis tummeln sich während der Glarner Sportwoche so viele Kinder wie noch nie auf den Skipisten.
PRESSEBILD

Die Sportferien im Glarnerland und den meisten umliegenden Kantonen (ausser Graubünden) sind zu Ende oder neigen sich im Fall von Zürich dem Ende entgegen. Was in den Glarner Skigebieten schon klar ist: Die Sportwochen sind ein voller Erfolg. Speziell beim Skilift Schilt herrscht nicht nur wettermässig eitel Sonnenschein. «Wir hatten eine sensationelle Glarner Sportwoche», schwärmt Betriebsleiter Fritz Beglinger.

So gut, dass das kleine Skigebiet oberhalb von Mollis sogar einen neuen Rekord verbuchen kann. «Wir hatten während der Sportwoche 120 Kinder in der Skischule, so viele wie noch nie in den vergangenen 25 Jahren», berichtet Beglinger nicht ohne Stolz. In den letzten rund zehn Jahren habe sich die Anzahl der Kinder während der Sportferien verdoppelt.

Die Qualität zahlt sich aus

Betreut wurde die Kinderschar laut Beglinger von rund 25 J+S-Leitern. «Dadurch konnten wir mit kleineren Gruppen arbeiten, was die Betreuung besser und einfacher macht. Ab zwölf Kindern pro Gruppe waren jeweils zwei Betreuer mit dabei.» Die Kinder hätten fünf bis sechs Stunden pro Tag ihre Kurven in den reichlich vorhanden Schnee gezogen.

Dass die guten Schnee- und Wetterverhältnisse das Ergebnis positiv beeinflussen, erklärt sich von selbst. «Die Verhältnisse waren und sind noch immer sensationell, auch da unser Skigebiet an einem Nordhang liegt und daher weniger Sonneneinstrahlung hat.» Nicht nur, wie Fritz Beglinger weiter ausführt. «Wir haben sehr wenig Werbung gemacht, die Mund-zu-Mund-Propaganda hat gegriffen», sagt er mit einem Augenzwinkern. «Die gute Qualität der Pisten hat sich offensichtlich herumgesprochen.»

Diese habe sich über die letzten Jahre kontinuierlich verbessert, ist Beglinger überzeugt. Die Anschaffung eines modernen Pistenfahrzeuges vor der laufenden Saison sei bestimmt mit ein Grund.

Infrastruktur ausgebaut

Auf diesen gut präparierten Pisten kurvten die 120 Kinder eine Woche lang herum, «aber nicht alle von Anfang an», so Beglinger. Rund 30 Kinder seien zu Beginn der Sportwoche noch nie auf Skiern gestanden. «Wir haben daher für die ganz Kleinen direkt beim Skilift extra einen Schlepplift installiert. Am Donnerstag konnten die meisten bereits mit dem Tellerlift fahren», freut sich Beglinger über den Erfolg der Kleinsten.

Denn er ist überzeugt: «Wenn die Kinder hier Skifahren lernen, und es ist nicht das einfachste Gelände, dann kommen sie gerne wieder.» Und er meint damit explizit den Spass auf beiden Brettern. Denn von den 120 Kindern hätten 117 Kinder die Pisten auf den Ski unsicher gemacht, lediglich drei mit dem Snowboard. «Skifahren boomt», so Beglinger.

Um die vielen hungrigen Kindermäuler zu stopfen, haben die Verantwortlichen während der Sportwoche sogar die Infrastruktur ausgebaut. In den bestehenden Restaurants wurde der Platz knapp. «Wir haben direkt beim Skilift zusätzlich ein provisorisches Restaurant in einem Container eingerichtet. So, dass die Kinder schnellstmöglich zurück auf die Skipisten konnten», sagt Fritz Beglinger und lacht.

Unfallfrei seit 25 Jahren

Was den Präsidenten der Betriebskommission des Skilifts Schilt besonders freut: «Wir hatten keine Unfälle. Wir sind seit 25 Jahren praktisch unfallfrei, darauf bin ich ziemlich stolz», so Beglinger. Sie müssten sich besonders bemühen, um mit der Konkurrenz Schritt zu halten. Eine Mühe, die sich offensichtlich auszahlt. «Wir haben viele Familien zu Gast, auch aus anderen Kantonen.»

Dank dem tollen Ergebnis aus der Sportwoche konnte die Skilift Schilt AG die Rückstände vom letzten Jahr aufholen. «Es könnte kaum besser sein», strahlt Fritz Beglinger mit der Wintersonne um die Wette.

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