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Kein Silvester-Feuerwerk in Arosa

An Silvester wird es in Arosa ruhig bleiben. Die Gemeinde Arosa hat für am Montag ein Feuerwerksverbot erlassen. Dies aus Rücksicht auf Bewohner und Tierwelt. Bereits am 1. August wurde ein Verbot ausgesprochen.

Jürg
Huber
Freitag, 28. Dezember 2018, 14:16 Uhr Zum Wohl der Tiere
Nach dem Feuerwerkverbot vom 1. August, bleibt es auch an Neujahr ruhig.
ARCHIV

Nur noch wenige Tage, dann ist Silvester. Während in den meisten Teilen der Schweiz gezündet werden darf, wird es in Arosa dieses Jahr kein Feuerwerk geben. Wie Pascal Jenny, Kurdirektor und Präsident der Stiftung Arosa Bären, gegenüber «Radio Südostschweiz» verrät, wurde der Antrag vom Gemeindevorstand bewilligt. «Wir wollen den Einheimischen und den Gästen entsprechende Ruhe während der Festtage bieten», so Jenny. 

Zu Gute kommt das Verbot nicht nur den Menschen sondern vor allem der Tierwelt. Woran viele Menschen am Nationalfeiertag oder Silvester ihren Spass haben, kann Haustieren oder wilden Tieren einen gehörigen Schrecken einjagen. 

Hotelbetreiber sind dankbar

«Wir möchten sicherstellen, dass nicht nur am 1. August sondern auch an Neujahr möglichst wenig Feuerwerk gezündet wird", sagt Jenny. Wie er weiterhin verrät, werden keine Bewilligungen für grosse Feuerwerke, die übrigens grösstenteils von Hotels gestellt werden, erteilt. Eine Entscheidung, die von den Hotels überraschend dankbar hingenommen wird: «Die Hotels sind zum Teil dankbar, da sie die grossen Feuerwerke hinterfragen. Hier ziehen alle am selben Strang".

Jenny bittet diejenigen, die die Finger doch nicht von den Böllern lassen können, auf Feuerwerke auszuweichen, die möglichst keinen Lärm machen und somit die Menschen sowie die Tiere nicht verscheuchen. 

Napa kümmerts nicht

Bereits am 1. August fand kein offizielles Feuerwerk statt. Damals aus Rücksicht auf Bär Napa im Arosa Bärenland. Das heutige Verbot hat nichts mit dem Bär zu tun. «Napa wird davon am wenigsten betroffen sein. Das Rundherum interessiert den Bären, der sich gerade in der Winterruhe befindet, nicht gross. Auch wenn es ein bisschen lauter ist, wird er sich nicht gross bewegen», erklärt der Kurdirektor. 

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Schlecht recherchiert der Schreiberlinge oder gutes Marketing des Kurdirekrors Pascal Jenny. Nur Feuerwerke der Kat. 4 sind untersagt. Private sind nicht eingeschränkt. Gut so! Und der oberste Touristiker sollte sich auch mal bei den am meisten zur Wertschöpfung des Ortes beitragenden Gästen Umhören. Die wollen nicht bevormundet werden mit Verboten. Beisse nicht in den Schwanz der dich nachhaltig füttert.

Neiaberau! - Rika Waldvogel wie Trump?

1) Einschränkungen sollte man nicht als Bevormundung, sondern als Lebensrettung betrachten:

https://www.aargauerzeitung.ch/leben/leben/verzichten-fuer-eine-bessere…

2) Zudem ist Ihr JEKAMI bloss Metoo, Arosa bräuchte aber USPs, so wie der Tourismus generell, und sagt man nicht, Tourismus sei die Hauptwirtschaftsgrundlage von GR (obwohl ich nur meinen Gesundheitstourismus geeignet dafür halte)?

Sie schreiben "Beisse nicht in den Schwanz der dich nachhaltig füttert." Erstens heisst es nicht Schwanz sondern Hand, und zweitens siehe oben: 2).

SO kolportiert: "Das Rundherum interessiert den Bären, der sich gerade in der Winterruhe befindet, nicht gross. Auch wenn es ein bisschen lauter ist, wird er sich nicht gross bewegen», erklärt der Kurdirektor."
KURdirektor? Da mache ich KEINE Kur. Dass ein Lebewesen, das unter Lärm leidet, "sich bewegt", ist Jennys Meinung, aber zumindest nicht zwingend. Ich kenne Menschen, die durch Abruptlärm verursachten Schock sich nicht mehr bewegen konnten!

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