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Im Video: Hirschbrunft – Spektakel der Sonderklasse

Die Bergwelt Graubündens hat Aussergewöhnliches zu bieten. Besonders Mitte September bis Anfang Oktober - dann ist Hirschbrunftzeit. «Ein Spektakel der Sonderklasse», findet Cundrau Spescha. Der passionierte Hobbyfotograf hat in einem rund vierminütigen Kurzfilm seine Beobachtungen von fünf Tagen zusammengefasst:

Südostschweiz
Mittwoch, 10. Oktober 2018, 04:30 Uhr Die Hirschbrunft in 4 Minuten
Hirschbrunft 2018 in der Surselva – Video von Cundrau Spescha via Vimeo

Das Video ist bereits das vierte oder fünfte dieser Art, das Cundrau Spescha produziert hat. Laut Cundrau Spescha verbessert man sich stetig. Besonders in Sachen Technik und Know-how. Mit der heutigen Technik komme man den Tieren unglaublich nah, ohne sie zu stören.

Die Kampfszenen

Besonders viel Raum bekommen in seinem Video die Kampfszenen der Hirsche. «Dieses Jahr hatte ich das Glück, einige interessante Kampfszenen aufnehmen zu können» sagt Spescha. Das sehe man nicht alltäglich. Vor allem denke er, dass ein Grossteil der Bevölkerung solche Szenen überhaupt noch nie gesehen habe. Spescha betont: «Ich glaube, ich konnte einige sehr interessante Kampfszenen im Video zeigen.»

Das Wetter als Problem

Die Schwierigkeit, solche Aufnahmen zu machen, liege in der Distanz, der Kameraführung und in diesem Jahr auch im Wetter.

In den letzten Wochen war es sehr schönes Wetter. Die Wärme habe die Aktivität der Hirsche beeinflusst. So sei diese um 17.30 bis 18 Uhr erst spät erwacht. Nämlich dann, wenn es kühler wurde. Für Spescha hiess dies: dunkles Licht. Das habe es sehr es sehr schwierig gemacht, gute Aufnahmen hinzubekommen.

Sein Video solle den Menschen die Natur näher bringen. «Ich hoffe, dass ich mit solchen Beiträgen ein wenig dazu beitragen kann, dass die Leute sich bewusst und mit offenen Augen durch solche Wildschutzgebiete bewegen und die Tiere dabei nicht stören», hofft der Hobbyfotograf.

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