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Der Tenor: Feuerwerke - nein danke!

Marketing-Coup oder nachhaltiges Handeln: Während Experten und die Einwohner Arosas eifrig über das Feuerwerksverbot am 1. August diskutieren, ist sich die Netzgemeinde (fast) einig. Am Entscheid gibt es nichts auszusetzen.

Mario
Engi
Freitag, 13. Juli 2018, 04:30 Uhr Reaktionen auf Social Media
Das Feuerwerkverbot in Arosa sorgt (fast) nur für glückliche Gesichter.

Festprogramm mit Lampionumzug und Glockengeläut zum Nationalfeiertag Ja, Feuerwerk Nein - schliesslich nimmt Arosa Rücksicht auf seinen neuen pelzigen Bewohner. Bär Napa soll wie auch die anderen Tiere in der Gemeinde nicht dem lärmigen Stress ausgesetzt sein. Bär geht vor Tradition sozusagen.

Reto Thomas Ruoss reagierte auf den Feuerwerkverzicht postwendend in der «Südostschweiz»: «Arosa kann es sich anscheinend leisten, die Enttäuschung von Einheimischen und Gästen über die Absage dieser farbenfrohen Inszenierung schadenfrei in Kauf zu nehmen.» Eine weitere Stimme wurde gegenüber der «Südostschweiz» ebenfalls laut: «Eine Tradition, die es seit fast 50 Jahren gibt, wird einfach weggelassen. Viele Leute kommen nur wegen des Feuerwerks nach Arosa.»

Ganz anders ist der Tenor auf der Facebook-Seite Südostschweiz. Durchs Band wird Arosa für seinen Entscheid applaudiert und gratuliert. Ein Auszug.

Von rund 50 Kommentaren sprach sich lediglich ein Facebook-Nutzer für ein Feuerwerk in Arosa aus. Und zwar folgender:

Die Frage sei erlaubt: Wo sind die Befürworter von Feuerwerken am Nationalfeiertag? Die Gemeinden tun jedenfalls gut daran, den Puls ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu fühlen. Denn schön hinausgeworfenes Geld wäre auch hinausgeworfenes Geld.

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