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So holt Ihr das Maximum aus Euren Ferientagen

Wer im neuen Jahr seine Ferien clever mit den Feiertagen kombiniert, hat mehr Zeit am Stück für sich selbst. Denn die Feiertage fallen allesamt auf Werktage. Ein Leitfaden.

08.01.18 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben
Mit guter Planung machen Ferien doppelt Spass.
Mit guter Planung machen Ferien doppelt Spass.

«Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit», sagte der Dichter William Shakespeare. Nun, wir sind auch mit weniger Ferien zufrieden. Wie wärs zum Beispiel mit 23 Tagen Auszeit für nur zwölf Ferientage? Doch der Reihe nach.

2018 hält der Kalender keine gestohlenen Feiertage bereit. Heisst: Alle schweizweiten Feiertage fallen auf einen Werktag und nicht auf Samstag oder Sonntag.

Ostern: Die erste gute Gelegenheit für Ferien bietet sich an Ostern. An Ostern und Pfingsten gibt es auch ohne zusätzlichen Wochentag vier beziehungsweise drei freie Tage am Stück. Eigentlich eine Chance, mal einen Städtetrip zu unternehmen. Die Reise könnte aber etwas teurer werden. Denn über Ostern sind die Flüge zu beliebten Destinationen gerne mal teuerer als zwei Wochen später an einem normalen Wochenende.

Doch lieber richtige Ferien über Ostern? Dann spitzt jetzt die Ohren. Wer seine Ferien am 24. März startet, bekommt mit nur acht Ferientagen satte 16 Tage am Stück frei. Kein Scherz: Der Ostersonntag ist übrigens schon am 1. April.

1. Mai: Auch der Mai hat einiges zu bieten. Ein Ferientag ist am 30. April fällig. Ein Montag. Zusammen mit dem vielerorts – liebe Südostschweizer, bitte wegsehen – arbeitsfreien 1. Mai erhält man für einen hergegebenen Tag immerhin vier freie Tage am Stück.

Auffahrt: An Auffahrt lohnt es sich dieses Jahr besonders, eine kleine Auszeit zu nehmen. Ab dem 5. Mai lassen sich dank diesem Feiertag aus vier Ferientagen neun freie Tage machen.

Weihnachten/Neujahr: Das Beste kommt zum Schluss. Da Weihachten und Neujahr allesamt auf Werktage fallen, gibt es für zwölf Ferientage 23 (!) Tage frei (15. Dezember bis 6. Januar 2019).

Soweit zur Theorie. Denn in der Realität können unzählige Faktoren die Ferienplanung zunichte machen. Ein Versuch ist es allemal wert. Je früher Ihr bei Eurem Arbeitgeber Eure Ferienwünsche mitteilt, desto besser.

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