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Was ist Silvester überhaupt?

Neigt sich das Jahr dem Ende zu und ist die Weihnachtszeit vorüber, gibts es nur noch eins: Silvester. Wo könnte man Silvester feiern? Wo gibt es das grösste Feuerwerk? Wo steigt die beste Party? Diese Fragen stellen sich viele von uns - und das jedes Jahr aufs Neue. Doch was ist Silvester überhaupt?

Sonntag, 31. Dezember 2017, 09:47 Uhr Chinoise oder Bourguignonne?
Neigt sich das Jahr dem Ende zu und ist die Weihnachtszeit vorüber, gibts es nur noch eins.
SYMBOLBILD PIXABAY

Nr. 1: Silvester geht auf Papst Silvester zurück, der am 31. Dezember 335 verstorben ist. Die römisch-katholische Kirche feiert damit dessen Gedenktag.

Nr. 2: Das obligatorische Silvester-Feuerwerk, das für viele unter uns den Höhepunkt eines gelungenen Jahresabschlusses darstellt, geht auf einen alten Aberglauben zurück. Mit den lauten und hellaufleuchtenden Knallkörpern sollen nämlich böse Geister vertrieben werden.

Nr. 3: Die meisten unter uns wünschen sich gegenseitig einen guten Rutsch. Doch woher stammt diese Floskel eigentlich? Zum Ursprung deses Grusses gibt es mehrere Theorien. Einer davon besagt, dass dieser Gruss ursprünglich aus dem jiddischen stammt und durch das Rotwelsche «Rosch» Verbreitung im Deutschensprachraum gefunden hat.

Nr. 4: Die Schweizer essen zum Jahresende am liebsten Fondue Chinoise oder Fondue Bourguignonne. Fast die Hälfte der Schweizer tun dies.

Nr. 5: Je nach Region, Religion und Kultur wird Silvester unterschiedlich ausgelegt. Eines aber wird fast überall auf unserem Planeten getan: Man wünscht sich an Silvester Glück und Gesundheit. Ausserdem steht die Familie und der Freundekreis zu diesem Anlass im Mittelpunkt.

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SO titelt:
"Was ist Silvester überhaupt?"
Meine Diagnose: Für den Plebs der Vorname von Stallone, der Vorwand, "es jährlich krachen zu lassen" (titelt Bündner Woche 20.12.2017 auf ihrer "Interviewten"-Seite 5) bzw. (in meinem Mehrfamilienhaus) "Street Parade" in eher Originallautstärke, sodass die Vibrationen/Druckwellen zusammen mit dem Gejohle/Geschreie aus einigen anderen Wohnungen durchaus das zu ergeben vermögen, was Dr. Theo Löbsack in DIE ZEIT bereits 1967 als "Folter unserer Zeit: Lärm" betitelte, notabene an einem FEIERTAG, an dem wie am allgemeinen Sonntag besondere Rücksichtnahme gefordert wäre.
Vielleicht meint die SO, mit obigem Artikel das Bildungsniveau der Massen anheben zu können, während ich finde: aussichtslos, die kompensieren mangelnde Bildung durch Lärm, oder wie mir eine Tennisspielerin einmal sagte: Im Tennis wie in allen Lebensbereichen gibt es Leute, die statt das richtige Verhalten einfach mehr Kraft einsetzen. Traurig, aber leider allzu oft die Realität.