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In der Vergangenheit für die Zukunft buddeln

Der Archäologische Dienst Graubünden arbeitet seit 50 Jahren an Fundstellen, welche durch bauliche Massnahmen bedroht sind oder zerstört werden. Doch schon früher wurde das reiche boden- und bauarchäologische Erbe Graubündens festgehalten, wie unsere Bildstrecke zeigt:

Philipp
Wyss
08.09.17 - 05:02 Uhr
Leben & Freizeit

Der Archäologische Dienst Graubünden wurde 1967 vom Kanton als neues Amt geschaffen. Heute obliegen dem seit 2003 als Abteilung in das Amt für Kultur eingebundenen Archäologischen Dienst folgende Aufgaben:

  • die Ausgrabung archäologischer Fundstellen, welche durch bauliche Massnahmen bedroht sind oder zerstört werden
  • die bauarchäologische Untersuchung historisch wertvoller Gebäude, welche durch bauliche Massnahmen bedroht sind oder zerstört werden
  • Hilfestellung bei Restaurierungen
  • die Erhaltung des archäologischen Fundgutes und bedeutender Fundstätten (Archivierung, Sicherung, Auswertung)

Die Erkenntnisse macht der Archäologische Dienst der Öffentlichkeit in Vorträgen, Führungen und Publikationen zugänglich. Ab Freitag zeigt das Rätische Museum die neue Sonderausstellung Il fund. 50 Jahre Archäologischer Dienst Graubünden. Die Ausstellung dauert dauert bis am 25. Februar 2018.

Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch». Mehr Infos

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