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Wird Chur wieder zur velofreundlichsten Stadt gekürt?

Pro Velo will von Velofahrern wieder wissen, wie velofreundlich ihre Stadt ist. Im Jahr 2013 gewann Chur bei den mittelgrossen Städten.

Südostschweiz
04.09.17 - 10:33 Uhr
Leben & Freizeit
Chur geniesst bei Velofahrern einen guten Ruf – bleibt es auch dabei?
Chur geniesst bei Velofahrern einen guten Ruf – bleibt es auch dabei?
OLIVIA ITEM

Einige Schweizer Städte bezeichnen sich laut einer Medienmitteilung als «Velostadt». Doch wie beurteilen die Velofahrenden selber ihre Stadt oder ihre Gemeinde?

Pro Velo Schweiz will es genau wissen und führt zum vierten Mal seit 2005 die Velostädte-Umfrage durch. Ab sofort bis Ende November sind alle Velofahrerinnen und Velofahrer aufgerufen, an der Online-Umfrage velostaedte.ch teilzunehmen und rund 30 Fragen zu Verkehrsklima, Sicherheit, Komfort, Routennetz und Abstellmöglichkeiten zu beantworten.

Chur als «Titelverteidiger»

Bei der letzten Durchführung 2013 haben 15‘000 Velofahrende ihre Gemeinde aus Velosicht bewertet, wie es weiter heisst. Bei den grossen Städten über 100'000 Einwohnern lag Winterthur vor Basel und Bern. Bei den mittelgrossen gewann Chur. Im Gesamtklassement sicherte sich Burgdorf den 1. Platz.

Auch Nicht-Velofahrer werden gefragt

Parallel zur Online-Umfrage führt das Befragungs-Unternehmen gfs.bern im September eine Telefonbefragung in sechs Schweizer Städten durch. An dieser repräsentativen Befragung werden auch Nicht-Velofahrerinnen und -fahrer nach ihren Gründen befragt, weshalb sie auf das Velo verzichten. Die Ergebnisse erhalten die beteiligten Städte in einem Schlussbericht.

Im Frühling 2018 wird im Rahmen des Urban Bike Festivals in Zürich die velofreundlichste Stadt der Schweiz ausgezeichnet.  

Partner der Umfrage sind das Bundesamt für Strassen Astra und alle Schweizer Städte. 

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Chur velofreundlich? Wie bei den eigenartigen Tourismus-Preisen frage ich auch hier: Wer definiert das?
Für mich ist Chur Motown***, Carreracity - und punkto Velofreundlichkeit sollte die "Qualitäts-Somedia" über die "Schweiz Asiens" berichten: Nordkorea.
http://www.watson.ch/International/watson-Leser%20empfehlen/856264417-L…
...
*** Warum bemerke ich nie Polizeipräsenz z.B. in der Quaderstrasse und generell dort, wo Autos temporär auf Flugzeuglautstärke umstellen (wer so etwas mit viel Aufwand installiert, den betrachte ich als geistig oder psychisch gefährlich)?
Beispiele Hupen:
1) 3.6.2017 um etwa 18:30 Uhr Chur Postplatz in Richtung Untertor: dezibelfrisierte Motorräder und ein dauerhupender Autokorso, ich sehe weit und breit keine Polizei. Ich stehe (ausgerechnet) am Kunsthaus, erlebe die hochgepriesene "Kultur" wieder hautnah (...)
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2017-06-03/verkehrstitanic
2) Ein anderer Fall ist das Postauto, das am 2. September 2017 (etwa 17:40 Uhr, Chur Grabenstrasse vom Stadthaus kommend) am Postplatz sein sehr lautes Martinshorn laufen liess (hinter sich ein Autokorso dauerhupend). Vermutlich eine Hochzeitsgesellschaft. Meines Wissens ist das alles verboten, wer tut etwas dagegen?
3) Und wenn der Stadtbus beispielsweise in der Nacht von FR auf SA (also am 19.8.2017) um 01:05 Uhr und um 02:30 Uhr hupt in der Quaderstrasse (hörten Sie diese Art Hupen schonmal, die sind eher für Autobahnen gebaut in ihrer Stärke als für Menschen in unmittelbarer Nähe wie Velofahrer, Passanten und Anwohner). Und wieso MÜSSEN die hupen in der tiefen Nacht? Wäre das nicht vermeidbar mit Geduld, Umsicht und anderen Mitteln?
Ist Hupen nicht dem "Notfall" vorbehalten - im Strassenverkehrsgesetz oder zumindest in der Kundenfreundlichkeit des Stadtbus Chur-Betriebs? Ich hatte mit denen schon regen Mail-Verkehr, aber es nützte alles nichts: für den Stadtbus scheint es beispielsweise in der Region "Haltestelle bei Fust am Kreisel Masanserstrasse" jeden Tag und fast jederzeit "Notfälle" zu geben, auch wenn ich diesen Verantwortlichen erklärte, dass das gemäss meiner Beobachtung "Rache-Hupen" sei aus Frust: man hupt hinterher, wenn die Gefahrensituation schon längst vorbei ist.
Das ist die Art von "Kundenfreundlichkeit", wie ich sie in GR leider auch im Tourismus und generell zu oft erlebe: Unfreundlichkeit. Widerstand, wo keiner nötig wäre sondern im Gegenteil Freude an Welt-/Lebensverbesserung gesund wäre, finde ich.

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