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Grossbrand in Trimmis: Wie geht es weiter?

Vergangene Woche hat es auf dem Gelände der Trimmiser Baustoffe AG gebrannt. Wie es nach dem Grossbrand weitergeht und wie die Zukunft der Firma aussieht, berichtet Geschäftsführer Bruno Müller.

Corinne
Raguth Tscharner
25.04.17 - 09:00 Uhr
Leben & Freizeit

Vergangene Woche ist in der Nacht auf Donnerstag auf dem Gelände der Trimmiser Baustoffe AG ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehren Chur, Calanda und Landquart rückten mit einem Grossaufgebot aus. Trotzdem wurde eine der zwei Produktionshallen komplett zerstört und ein Bürokomplex stark beschädigt. Verletzte gab es keine und die Brandursache ist noch weiterhin unklar.

Geschäftsführer Bruno Müller war am Abend des Brandes Zuhause als er die Nachricht bekam, dass es auf dem Areal seiner Firma brannte.

Wie er die Geschehnisse erlebte, hat er Radio Südostschweiz erzählt:

Wie Müller sagt, räumen die Mitarbeiter das Areal zurzeit auf und werden auch für Reinigungen eingesetzt.  Spezialisten für Brandsanierungen helfen dabei, das zu retten, was noch zu retten ist.

Das genaue Ausmass des Schadens müsse erst noch abgeklärt werden:

Einige Mitarbeiter sind bereits in anderen Betrieben tätig und auch in Trimmis soll bald wieder gearbeitet werden können. «Wir planen das Aufstellen einer Notproduktion. Im Moment stecken wir in den Detailabklärungen», sagte Müller gegenüber TV Südostschweiz. Es wird geprüft, ob die Statik der weniger stark beschädigten Produktionshalle wieder genutzt werden kann. Es dürfte aber über ein Jahr dauern bis alles wieder steht.

Kunden und Mitarbeiter haben Priorität

Um die Produktion für die Kunden zu gewährleisten, will man mit Drittfirmen zusammenarbeiten. «Die Kundenwünsche stehen über unseren eigenen Bedürfnissen», meint Müller dazu.

Müller hofft, dass die Produktion in drei Monaten soweit wieder aufgebaut und funktionstüchtig sein wird, dass zumindest eine Teilproduktion wieder starten kann.

Die Versicherung übernimmt den Gebäudeschaden und die Folgenkosten.  Genau beziffert kann der Schaden noch nicht werden, doch er wird voraussichtlich in Millionenhöhe ausfallen.

Corinne Raguth Tscharner ist stellvertretende Chefredaktorin Online/Zeitung und Chefin vom Dienst bei «suedostschweiz.ch». Zuvor erlernte sie das journalistische Handwerk als Volontärin in vier verschiedenen Redaktionen (Print, Online, Radio, TV) und war als Online-Redaktorin tätig. Mehr Infos

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