Tipps und Tricks für tolle Fotos
Sind Ihre Fotos unscharf? Oder verwackelt? Vielleicht gar überbelichtet? Nicht mehr lange. Denn mit diesen Tipps unserer Fotografen könnt Ihr künftig mit Stolz auf Eure Bilder blicken. Wetten?
Sind Ihre Fotos unscharf? Oder verwackelt? Vielleicht gar überbelichtet? Nicht mehr lange. Denn mit diesen Tipps unserer Fotografen könnt Ihr künftig mit Stolz auf Eure Bilder blicken. Wetten?
Wie gerne würden wir doch tolle Fotos schiessen. So richtig tolle. Am liebsten so tolle, dass man sie in einer Ausstellung zeigen könnte. An diesem Wochenende an der Fotomesse in Chur findet man eventuell gar das richtige Equipment dafür. Die Messe findet am Samstag und am Sonntag im Auditorium der GKB in Chur statt – von 10 bis 18 Uhr.
Viel zu oft schiessen wir doch Fotos, die unscharf sind. Oder verwackelt. Oder überbelichtet. Oder einfach nur schlecht. Leider. Doch das soll sich nun ändern. Unsere Fotografen haben einige Tipps und Tricks auf Lager, damit die Fotos künftig nicht mehr ganz so schlecht aussehen.
1. Linse putzen.
Klar, tönt eigentlich logisch. Aber schaut Euch mal das Objektiv der Kamera an – besonders jenes vom Handy. Die Linse ist oft ungeschützt und exponiert, und darum oft verschmiert. Deshalb: Erst einmal putzen. Und am besten mit einem Brillenputztüchleich, sagen unsere Fotografen.
2. Licht nutzen. Licht meiden. Was nun?
Anfänger, die mit einem Smartphone fotografieren, sollten das Licht nutzen. Denn Smartphones haben im Gegensatz zu richtigen Kameras noch Mühe mit schlechten Lichtverhältnissen. Will heissen: Rolläden hoch, Lampen ausschalten, Tageslicht nutzen. Und das gilt insbesondere dann, wenn Menschen im Fokus des Fotos stehen.
Ach ja: Lasst es sein mit extremen Kontrasten! Vorne Sonne, hinten Schatten. Vorne Schatten, hinten Sonne. Das kann einfach nicht gut gehen.
Warum? Nachfolgend erst das schlechte Beispiel von «vorne Sonne, hinten Schatten», dann das schlechte Beispiel von «vorne Schatten, hinten Sonne».
Anfänger, die mit einer Kamera fotografieren, können hoffen, dass demnächst Wolken aufziehen. Die Sonne kann tolle Effekte erzeugen, das wissen wir. Für Einsteiger ist es aber bei wolkenreichem Wetter am einfachsten, gute Fotos zu schiessen. Der Grund: Das Licht ist dann ausgewogen, man muss sich dann eben nicht mit starken Kontrasten auseinandersetzen.
3. Blitz aus.
Versucht den eingebauten Blitz gar nicht erst zu benutzen. Der Handy-Flash ist für entfernte Objekte zu schwach, aus Gesichtern macht er bleiche Geisterfratzen (diese kennt garantiert jeder), und Glas reflektiert den Blitz. Das sieht man übrigens am häufigsten bei Brillenträgern.
Einzige Ausnahme: Bei praller Sonne könnt Ihr den Blitz einschalten. Die Person sollte dabei mit dem Rücken zur Sonne stehen. So werden die Schatten aufgehellt. Es folgt ein Beispiel mit zwei Fotos zum Vergleich: Das erste Foto ist ohne Blitz, das zweite mit Blitz aufgenommen worden.
4. Belichtung kontrollieren. Helligkeit korrigieren.
Bevor Ihr den Auslöser drückt, kontrolliert auf dem Display unbedingt, ob die Belichtung stimmt. Ist es zu hell oder zu dunkel, könnt Ihr einfach mit der «+/-»-Taste gegensteuern. Ist die Person überbelichtet? Dann kann auch Photoshop nicht mehr helfen. Also «-» drücken und nochmals versuchen.
5. Zentrum nicht ins Zentrum.
Ihr wollt doch keine langweiligen Fotos mehr sehen, auf denen die Person immer schön brav in der Mitte steht. Oder sitzt. Nein, wir wollen spannende Fotos. Und spannend wird es, wenn die Person seitlich steht, leicht nach oben oder nach unten versetzt.
Es muss übrigens auch nicht immer der ganze Körper aufs Bild. Der Schnitt kann auch beim Bauch, unter- oder oberhalb der Knie erfolgen. Und manchmal ist es auch toll, eine Person ganz nahe zu sehen. So nahe, dass man die Augen auch ohne Zoom sieht.
Und noch etwas: Probiert unterschiedliche Positionen aus. Macht nicht jedes Foto aus der Höhe eurer Schultern. Geht in die Knie. Klettert irgendwo hoch. Legt euch auf den Boden. Eine Kostprobe gefällig? Wir haben einige tolle Porträt-Fotos von unseren Fotografen gesucht – und natürlich gefunden.
Ein letzter kleiner Tipp zum Fotografieren: Anstatt die Person vor Euch einfach abzuknipsen – also Kamera draufhalten und abdrücken – könnt Ihr Folgendes versuchen: Ein paar Schritte Abstand nehmen, ganz leicht heranzoomen, dann abdrücken. So ist der Hintergrund leicht verschwommen. Hier die beiden Beispiele:
6. Vorsicht Filter.
Jeder möchte ein tolles Foto teilen. Deshalb gibt es unzählige «Filter-Effekte-Bearbeitungs-Apps» – die oft genutzt werden. Und oft falsch. Ein Filter macht das Bild selten besser. Ohne bleibt es authentisch. Und beim Teilen der Fotos kann ein #nofilter davor gesetzt werden.
Vielleicht werden Eure Fotos bald besser. Mit der Zeit garantiert. Denn Übung macht bekanntlich den Meister. Sollte Euch noch das passende Equipment fehlen, um gute Fotos zu schiessen, dann schaut doch vorbei an der Fotomesse in Chur.
Kristina Schmid berichtet über aktuelle Geschehnisse im Kanton und erzählt mit Herzblut die bewegenden Geschichten von Menschen in Graubünden. Sie hat Journalismus am MAZ studiert und lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Rheintal, worüber sie in ihrem Blog «Breistift» schreibt. Mehr Infos
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