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Grosse Verbundenheit mit der Bergbevölkerung

Fast 3,8 Millionen Franken hat die Schweizer Berghilfe im vergangenen Jahr in Projekte in Graubünden investiert. Mehr als 25 Millionen Franken waren es schweizweit. Das war vor allem Dank Spendern aus städtischen Gebieten möglich.

Corinne
Raguth Tscharner
19.04.17 - 16:00 Uhr
Leben & Freizeit
Die Stiftung Schweizer Berghilfe hat 2016 insgesamt 561 Projekte mit 25,4 Millionen Franken unterstützt.
Die Stiftung Schweizer Berghilfe hat 2016 insgesamt 561 Projekte mit 25,4 Millionen Franken unterstützt.
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Die Stiftung Schweizer Berghilfe möchte die Existenzgrundlagen und Lebensbedingungen der Schweizer Bergbevölkerung verbessern und der Abwanderung aus Berggebieten entgegenwirken.

 

Dazu unterstützt die Stiftung schweizweit zahlreiche Projekte, die der Bergbevölkerung zugutekommen. 74 Projekte waren es 2016 in Graubünden. Knapp 3,8 Millionen Franken investierte die Stiftung im vergangenen Jahr im Kanton. Das ist schweizweit am zweitmeisten, hinter Bern.

 

Mit gut 2,4 Millionen Franken floss am drittmeisten Geld in 48 Projekte im Kanton St. Gallen. In Glarus wurden 12 Projekte mit 635‘000 Franken unterstützt.

 

Solidarität zwischen Städtern und Berglern

 

Oftmals würden der Bergbevölkerung trotz Einsatzbereitschaft die finanziellen Mittel fehlen, um zukunftsweisende Projekte realisieren zu können, heisst es in einer Mitteilung der Schweizer Berghilfe. Solche Projekte brauche es aber, damit die in den Bergen wohnhaften Menschen auch in Zukunft das notwendige Einkommen aufbringen können, um ihre Existenz zu sichern und nicht abwandern zu müssen.

 

57‘000 Menschen haben letztes Jahr für diesen Zweck Geld gespendet. Die Spender stammen vor allem aus städtischen Gebieten.

 

Schweizweit sind so knapp 25 Millionen Franken zusammengekommen, die in insgesamt 561 Projekte geflossen sind. Das sind rund 48 Projekte mehr als noch 2015, trotz fast sechs Millionen weniger Spendeneinnahmen.

Corinne Raguth Tscharner ist stellvertretende Chefredaktorin Online/Zeitung und Chefin vom Dienst bei «suedostschweiz.ch». Zuvor erlernte sie das journalistische Handwerk als Volontärin in vier verschiedenen Redaktionen (Print, Online, Radio, TV) und war als Online-Redaktorin tätig. Mehr Infos

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