So erblicken Schokoladenhasen das Licht der Welt
Seit jeher sind Hasen aus Schokolade ein fester Bestandteil der Osterfeiertage. Doch wie entstehen die süssen Leckereien in Tierform eigentlich? Wir haben bei der Confiserie Merz vorbeigeschaut und das Geheimnis gelüftet.
Seit jeher sind Hasen aus Schokolade ein fester Bestandteil der Osterfeiertage. Doch wie entstehen die süssen Leckereien in Tierform eigentlich? Wir haben bei der Confiserie Merz vorbeigeschaut und das Geheimnis gelüftet.
Es ist Ostern und fast jeder wird in diesen Tagen nach einem Schokoladenosterhasen suchen oder einen verzehren. Rund 5000 Ostersüssigkeiten produziert alleine die Confiserie Merz in Chur pro Jahr. 4000 gegossene Hasen und 1000 Fantasiehasen.
Drei gelernte Confiseure, ein Hilfsarbeiter und ein bis zwei Lehrlinge arbeiten bei Merz üblicherweise an der Produktion der Schokoladenhasen mit. Laut Chefconfiseur Harry Petautschnig ist die Osterzeit die strengste Zeit für sein Team. Neben den üblichen Aufträgen produzieren sie bis zu 80 Hasen und Küken am Tag.
Die Produktion der Osterhasen beginnt jeweils früh. Dieses Jahr erblickte der erste fertige Schokoladenhase am 25. Januar das Licht der Confiserie an der Bahnhofstrasse. Von da an folgen bis am Ostersamstag viele Weitere.
Ein altbekannter Favorit
Der beliebteste Osterhase bei den Merz-Kunden ist seit Jahren der gegossene, sitzende Milchschokoladenhase. Er hat jedoch harte Konkurrenz von Fantasiefiguren, denen oft dieselbe Basis zugrunde liegt, die aber jedes Jahr ein neues Aussehen bekommen. Das Austüfteln und Kreieren dieser Hasen ist aufwendig und mit viel Kreativität verbunden. Hunderte Variationen wurden bisher im Verlauf der Jahre kreiert.
Selbermachen ist eine Herausforderung
Schokoladenhasen zu Hause selbst zu machen sei schwierig, aber machbar, sagt Petautschnig. Die richtige Konsistenz der Covertüre hinzubekommen, sei auch für Confiseure nicht so einfach. Wenn diese nicht genau stimme, bekomme man die Hasen nicht aus der Form und die Kakaobutter schwimmt nach oben.
Harte Kritiker
Laut Petautschnig sind Kinder die härtesten Kritiker der Confiseure und ihrer Hasenkreationen. Das Hauptaugenmerk der Produktion gelte deshalb den Augen der Schokoladentiere, denn wenn Kinder den Laden betreten, dann schauen sie als Erstes ob der Hase freundlich und jung aussieht und einen sympathischen Blick habe.
Keine einfache Aufgabe, denn bis ein Schokoladenosterhase fertig produziert ist, ist es ein langer Weg. Harry Petautschnig und sein Team haben uns auf diesen Weg mitgenommen und erklärt wie die Produktion vonstattengeht.
Corinne Raguth Tscharner ist stellvertretende Chefredaktorin Online/Zeitung und Chefin vom Dienst bei «suedostschweiz.ch». Zuvor erlernte sie das journalistische Handwerk als Volontärin in vier verschiedenen Redaktionen (Print, Online, Radio, TV) und war als Online-Redaktorin tätig. Mehr Infos
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