Rückblick auf das tragische Unglück am Piz Segnas
Auf den Tag ist es heute Mittwoch drei Jahre her, dass eine Ju-52 am Piz Segnas oberhalb von Flims abgestürzt ist. Am 4. August 2018 startet die «Tante Ju» nach einer zweitägigen Erlebnisreise um 16.10 Uhr von Locarno mit dem Ziel Flugplatz Dübendorf.
Kurz vor 17 Uhr ereignet sich das Unglück: Das knapp 79-jährige Nostalgie-Flugzeug stürzt an der Westflanke des Piz Segnas ab. Nach Eingang des Notrufes bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Graubünden machen sich sofort zahlreiche Rettungskräfte auf den Weg zum Absturzort. Zu diesem Zeitpunkt weiss noch niemand, wie tragisch das Unglück wirklich ist.
Einen Tag später informiert die Kantonspolizei über das Unglück. Es gebe keinerlei Hoffnungen mehr, jemanden lebend zu bergen, so der Gesamteinsatzleiter der Kantonspolizei Graubünden, Andreas Tobler, vor den Medien in Flims. Alle 20 Menschen an Bord, 17 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder, sind ums Leben gekommen.
In den darauffolgenden Tagen, Wochen, Monaten und Jahren werden Ermittlungen und Abklärungen durchgeführt, Stellung bezogen, Informationen veröffentlicht. Kurz: Das Unglück am Piz Segnas wird immer wieder zum Thema.
25 Minuten Erinnerung
Der RSO-Moderator Simon Lechmann sah das Flugzeug nur 30 Sekunden vor dem Absturz noch vorbeifliegen und berichtete in den darauffolgenden Tagen regelmässig über den Absturz. Rund zweieinhalb Monate nach dem Unglück sprach er mit Kurt Waldmeier, CEO Ju-Air, Rainer Feldner, Augenzeuge, Andreas Tobler, Gesamtleiter Kantonspolizei Graubünden, und Stefan Huber, Pilot Swiss Helicopter.
Das Resultat: ein 25-minütiger Drohnenflug über das Unglücksgebiet und viele emotionale Erinnerungen.
(paa)
Wir haben Euch einen Rückblick zusammengestellt:
Die ersten Meldungen am Wochenende des Absturzes:
20 Tote und keine Überlebenden nach «Tante Ju»-Absturz
Augenzeugen berichten:
Augenzeuge erinnert sich: «Schrecklich – grausam»
Jürg Mayer: «Häufig kommen die Bilder wieder hoch»
Lechmann: «Ich sah die Ju-52 noch 30 Sekunden vor dem Absturz»
Fast zwei Monate nach dem Absturz taucht ein Augenzeugenvideo auf:
Unser Reporter kannte das Video: «Die Bilder haben mich enorm getroffen»
Dürfen Medien solche Bilder jetzt noch zeigen?
Die Untersuchungen laufen:
Kapo-Sprecher: «Die Ermittlungen an der Absturzstelle laufen»
Untersuchung zu Ju-Absturz wird «Detektivarbeit»
Ermittlungen und Aufräumarbeiten dauern Tage
Bergungsarbeiten abgeschlossen
Alle Opfer der «Tante Ju» konnten identifiziert werden
«Tante-Ju»-Absturz: Darum ist die Untersuchung derart kompliziert
Die Untersuchung ist in vollem Gange
Hochriskante Flugführung verursachte «Tante Ju»-Absturz
Das Ereignis ist und bleibt präsent:
Eines der schwersten Flugzeugunglücke
«Beileid an Angehörige und Dank an Rettungskräfte»
Abstürze im Kanton Graubünden sind keine Seltenheit
Jürg Mayer: «Häufig kommen die Bilder wieder hoch»
Rückblick: Das schlimmste Flugzeugunglück in Graubünden