Brienz befindet sich in einer «Besonderen Lage»
Obwohl die Rutschgeschwindigkeit des Terrassendorfes Brienz seit Juni leicht abgenommen hat, ist sie immer noch bedeutend höher als im Vorjahr. Am Donnerstagabend haben Gemeinde und Kanton die Anwohner weiter informiert.
Brienz rutscht immer schneller talwärts
Aus Bondo und der Val Parghera gelernt
Laut einer Mitteilung der Gemeinde Albula werde sie vom Kanton bei der Bewältigung dieser Situation unterstützt. Dies bestätigte Regierungsrat Mario Cavigelli an einer Informationsveranstaltung für die Bevölkerung am Donnerstagabend. Man habe aus den ähnlichen Ereignissen der Val Parghera und dem Bergsturz in Bondo gelernt und Ideen entwickelt. Ebenfalls sprach Sicherheitsdirektor Peter Peyer die Unterstützung durch das Amt für Militär und Zivilschutz.
Sollten ausserdem Gebäude der Rutschung zum Opfer fallen, sollten Totalschäden künftig durch die Gebäudeversicherung gedeckt werden. Laut Peter Peyer werde eine diesbezügliche Gesetzesänderung noch im Dezember vor den Grossen Rat kommen.
Weitere 770'000 Franken für die Sicherheit von Brienz
Weiter heisst es am Donnerstagabend, dass externe Experten eingesetzt und finanzielle Mittel freigegeben würden. Dies unter anderem auch, weil der Kanton die Situation zur «Besonderen Lage» erklärt. Dies wird in der Mitteilung wie folgt beschrieben: