YB-Boss Christoph Spycher als Krösche-Nachfolger? Was für und gegen Frankfurt spricht
Bei Eintracht Frankfurt ist eine Schlüsselposition frei geworden: Der Bundesligist hat Sportvorstand Markus Krösche am Sonntag, 18. Oktober, auf dessen Wunsch mit sofortiger Wirkung freigestellt. Vorübergehend übernimmt Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann die Aufgaben. Damit rückt ein Schweizer in den Fokus: Christoph Spycher, Chief Sports der Young Boys. Der Hessische Rundfunk zählt ihn am Montag zu den aussichtsreichsten Kandidaten.
Wie konkret sind die Gerüchte um Spycher?
Die Verbindung ist mehr als eine neue Namensspekulation. Bereits im September berichtete die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» über Kontakte zwischen Frankfurt und Spycher. «Blick» schrieb damals, dass sich die Informationen über geführte Gespräche mit eigenen Recherchen deckten.
Allerdings liess YB-Präsident Marcel Brülhart gegenüber «Blick» zu jenem Zeitpunkt durchblicken, dass sich kein Abgang abzeichne. Diese Einschätzung stammt aus dem September – also vor Krösches nun erfolgter Freistellung. Sie ist deshalb kein aktuelles Dementi eines möglichen Wechsels.
Was Spycher für Frankfurt interessant macht
Spycher kennt die Eintracht aus seiner Spielerkarriere. Von 2005 bis 2010 absolvierte er 149 Pflichtspiele für den Klub und war zuletzt Captain. Laut Hessischem Rundfunk pflegt er weiterhin ein gutes Verhältnis zu Hellmann. Auch Frankfurts Trainer Adi Hütter kennt er aus der gemeinsamen Berner Zeit.