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Fünf Jahre nach der Pflegeinitiative: Wie geht es dem Berufsstand in Graubünden? Und was könnten Antworten auf die grössten Herausforderungen sein? Ein Gespräch mit Johannes Bislin und Tobias Marty.
Eine Spitalrechnung ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Wir haben uns von einer Expertin ein Beispiel erklären lassen – und noch mehr. Vom Behandlungsentscheid bis zur Kostenbeteiligung.
Heute behandelt das Kantonsspital Graubünden doppelt so viele Patienten auf der Notfallstaion als vor zehn Jahren. Fürs Team um Chefarzt Thomas Müller ist das eine Herausforderung. Aber nicht nur das.
Graubünden hat, gemessen an der Wohnbevölkerung, überdurchschnittlich viele Spitäler. Dafür gibt es gute Gründe, die Situation führt aber auch zu grossen Herausforderungen.
Der Kanton hat seine Pläne für die Spitallandschaft bis 2036 vorgelegt: Sie enthalten deutliche Veränderungen für einige Regionen. Die sind aber auch notwendig, meint unsere Autorin.
Einheimische und Gäste sollen weiterhin in ganz Graubünden medizinisch versorgt werden. Das aber nicht mehr immer und überall. Trotzdem werden die Kosten weiter steigen, wie der Kanton schreibt.
Vom Zentrumsspital bis zum Gesundheitszentrum: Graubündens Spitallandschaft ist vielfältig – und so weitläufig wie der Kanton selbst. Ein Überblick.