Viele, aber nicht alle profitieren vom «Snow Deal»
«Wir sind positiv überrascht, wenn man bedenkt, dass über die Hälfte aller Gäste, welche Mehrtageskarten gekauft haben, vom ‹Snow Deal› profitieren konnten», sagt Markus Meili, Geschäftsführer von Engadin St. Moritz Mountains. Wenn man es über die gesamte «Snow Deal»-Palette betrachte – Tageskarten, Nachmittagskarten, Mehrtageskarten usw. – so habe doch jeder dritte Gast vom Frühbucherrabatt profitieren können.
Auch Thomas Rechberger, Projektleiter von «Snow Deal», zeigt sich zufrieden. Das Ziel sei gewesen, dass die Leute früher, länger und mehr Skitage buchen. Das sei so eingetreten. Vom «Snow Deal» hätten vor allem diejenigen profitiert, die ihre Skipässe im Vorfeld gekauft hätten, besonders Familien. Denn diese würden meist schon lange im Voraus wissen, wann Ferienzeiten seien.
Die Leute, die sich spontan dazu entscheiden, im Oberengadin Ski zu fahren, bezahlen folglich den deutlich höheren Preis, da sie nicht von Frühbucherrabatten profitieren. Aber man habe es immer so halten können, dass die Leute, die profitieren konnten, günstiger gefahren seien als noch im Vorjahr, so Meili.
Kein wetterabhängiges Modell
Dass schlechtes Wetter oder teilweise geschlossene Lifte die Preise für die Skipässe nicht nach unten drückt, haben einige in diesem Winter festgestellt. Denn das dynamische Preismodell im Oberengadin richtet sich nach der Nachfrage und ist kein