Unwetter in Thailand fordern 31 Tote – diese Regionen sind betroffen
Thailand kommt nach den schweren Überschwemmungen der vergangenen Wochen nicht zur Ruhe. Nach Angaben des Innenministeriums ist die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Fluten am 16. September auf 31 gestiegen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Montag, 5. Oktober. Gleichzeitig warnt der thailändische Wetterdienst vor weiteren Unwettern.
Diese Regionen stehen im Fokus der Warnung
Für den Zeitraum vom 5. bis 7. Oktober kündigt der Wetterdienst Gewitter, kräftige Windböen und örtlich starke Niederschläge an. Die Warnung nennt folgende Schwerpunkte:
- Nordthailand: Am 5. und 6. Oktober werden weitere Unwetter erwartet.
- Zentralthailand mit Bangkok und Umgebung: Auch hier drohen am Montag und Dienstag kräftige Regenfälle.
- Ostthailand und der Süden: Beide Regionen stehen ebenfalls am 5. und 6. Oktober im Fokus.
- Westliche Teile des Nordens und Zentralthailands: Dorthin soll sich der Schwerpunkt am 7. Oktober verlagern.
Der Wetterdienst warnt vor Sturzfluten, übertretenden Gewässern und Erdrutschen, besonders an Wasserläufen nahe Berghängen und in tiefer gelegenen Gebieten. Die Angaben beschreiben die erwartete Wetterlage; sie bedeuten nicht, dass sämtliche Orte in diesen Regionen bereits überflutet sind.
Millionen Menschen betroffen, Bangkok noch nicht vollständig entlastet
Nach Angaben des Katastrophenschutzes, über die AP am Montag berichtet, sind landesweit weiterhin mehr als 3,5 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Die Todesfälle wurden aus acht Provinzen gemeldet, darunter vier aus Bangkok.
