Hubert Aiwanger (55): Neue Details zur Todesursache bekannt
Der bayerische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ist tot. Der 55-Jährige wurde am Mittwoch leblos in einem Hotelzimmer in Berlin entdeckt.
Todesursache von Hubert Aiwanger: Obduktion liefert erste Erkenntnisse
Nach einer Obduktion teilte die Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit, dass es nach vorläufigen Erkenntnissen keine Anzeichen für Fremdverschulden gibt. Die genaue Todesursache ist allerdings weiterhin nicht bekannt. Im Rahmen des eingeleiteten Todesermittlungsverfahrens sollen weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen folgen.
Nach dem Fund des Politikers hatten Ermittler und Mitarbeiter der Spurensicherung das Hotel untersucht. Auch die Gerichtsmedizin wurde hinzugezogen. Aufgrund der Bedeutung des Falls übernahm die 6. Mordkommission des Berliner Landeskriminalamts die Ermittlungen, um ein mögliches Fremdverschulden auszuschliessen.
Bereits am Mittwochmorgen soll sich Aiwanger unwohl gefühlt haben. Nach Informationen des «Tagesspiegels» musste er deshalb ein geplantes Interview absagen. Zunächst sei von einer Magen-Darm-Grippe die Rede gewesen.
Auch bei der Eröffnung des neuen Hauptstadtbüros der Freien Wähler am Abend fehlte der Parteichef. An seiner Stelle übernahm Bayerns Digitalminister Fabian Mehring den Auftritt. Aiwanger soll wegen seines Gesundheitszustands in seinem Hotel im Bereich der Berliner Friedrichstrasse geblieben sein. Als der Politiker später nicht mehr erreichbar war, wurde er am frühen Mittwochabend leblos in seinem Zimmer im Hotel Neuer Fritz entdeckt.
