«Aiwanger doch nicht tot!»: Die Partei löst heftige Kritik aus
Eine Grafik der Satirepartei Die Partei zum Tod von Hubert Aiwanger stösst auf deutlichen Widerspruch. Über einem Schwarz-Weiss-Bild des bayerischen Wirtschaftsministers steht: «Aiwanger doch nicht tot!» Darunter folgt eine erfundene Aussage im bayerischen Dialekt, nach der die Todesberichte falsch seien und es sich erneut um seinen Bruder handle. Über den Instagram-Beitrag und die Kritik daran berichten unter anderem «t-online» und «Tag24».
Nutzer verlangen die Löschung des Beitrags
In den Kommentaren werfen Nutzer der Partei mangelnden Respekt vor. «Das ist nicht provokant, das ist widerwärtig.» kommentiert ein Nutzer unter dem Beitrag. Ein anderer Nutzer schreibt demnach: «Ein Mensch ist gestorben!» und fordert: «Bitte löscht das!»
Die Grafik versieht die erfundene Aussage mit Aiwangers Namen. Sie ist jedoch kein authentisches Zitat des Politikers, sondern Teil der satirischen Darstellung.
Die Anspielung auf Aiwangers Bruder hat einen Hintergrund
Der Beitrag nimmt Bezug auf die Flugblattaffäre aus dem Jahr 2023. Damals geriet Aiwanger wegen eines antisemitischen Flugblatts aus seiner Schulzeit unter Druck. Er bestritt, dessen Verfasser zu sein, räumte aber ein, dass Exemplare in seiner Schultasche gefunden worden waren.
