Die Zahl 13 soll dem «Munggä-Run» in Elm Glück bringen
Winter-Wunder-Land. Als solches präsentiert sich derzeit ein tief verschneites Elm und bietet damit beste Bedingungen für einen gelungenen und erfolgreichen «Munggä-Run» am nächsten Samstag. Es wird die 13. Ausgabe dieses Skitourenlaufes sein. Er findet am 13. Januar statt. Und der aktuelle OK-Präsident dieses Anlasses, Martin Baumgartner, hat zum 13. Mal eine Funktion in der Organisation inne. Wenn das mal kein gutes Omen ist.
Aber ist die Zahl 13 nicht eine Unglückszahl? In zahlreichen Hochhäusern auf der ganzen Welt fehlt der 13. Stock, in Flugzeugen die 13. Reihe, Freitag der 13. ist ein Unglückstag. Dennoch könnte die 13. Austragung des Munggä-Runs diesen negativen Vergleichen trotzen und zum Glücksfall werden. «Wir haben fast einen halben Meter Neuschnee erhalten. Es ist richtig winterlich in Elm», sagt Martin Baumgartner.
Unter diesen tollen Winterbedingungen ist sogar ein neuer Teilnehmerrekord möglich. Und das wäre dann ein weiteres Kapital in der Erfolgsgeschichte des «Munggä-Runs». Denn die bisherigen Anmeldungen deuten darauf hin, dass ein solcher Teilnehmerrekord möglich ist. «Wir haben mehr Voranmeldungen als im vergangenen Jahr, als wir mit 201 Startenden einen Rekord verzeichnen konnten», betont Baumgartner – und damals hatten die Organisatoren mit grossem Schneemangel zu kämpfen.
Es gibt noch freie Startplätze
Wer sich kurzfristig für eine Teilnahme an diesem Skitourenlauf im «Winter-Wunder-Land» in Elm entscheidet, hat die Möglichkeit, sich direkt bei den Elmer Sportbahnen von 15 bis 17.30 Uhr anzumelden. Der Start bei der Talstation der Sportbahnen erfolgt um 18 Uhr. Vom Spitzenläufer bis zur Volksläuferin sind alle willkommen, und das Team, das am meisten Teilnehmende nach Elm bringt, wird speziell prämiert. «Das wäre doch ein Ansport für einen Verein oder eine Firma, am Mungg-Rrun teilzunehmen», sagt Baumgartner.
Die Strecke A des Volkslaufes führt bis zur «Munggä Hüttä» mit der anschliessenden Abfahrt zum Bergrestaurant «Ämpächli». Diesen Lauf absolvieren die Kategorien Junioren und Juniorinnen ab Jahrgang 2003 sowie sämtliche Volksläuferinnen und Volksläufer. Bei der längeren Streckenführung B geht der Abfahrt ein Aufstieg mit einer Höhendifferenz von 1016 Metern zur Bergstation der Schabellbahn voraus.