Zu teuer? Von wegen! Die Schweiz wird bei Campern immer beliebter
Schweizer Campingbranche verzeichnet Rekordzahlen
Dieses Wachstum lässt sich messen und somit verzeichneten die Schweizer Campingplätze bereits im Jahr 2017 ein Plus von knapp 14 Prozent – was neue Rekordzahlen bedeutete. Insgesamt fast 3,2 Millionen Übernachtungen gab es auf das Jahr gerechnet, Tendenz steigend. Mit etwa 66 Prozent sind es zwar nach wie vor zum Grossteil die Schweizer selbst, welche in der Heimat campen, jedoch kommen zunehmend auch ausländische Gäste mit dem Wohnmobil oder Zelt auf die Campingplätze. Es handelt sich also um einen Trend, welcher sich längst nicht nur in der Schweiz abzeichnet. Stattdessen entscheiden sich auch in anderen Ländern immer mehr Menschen für das Camping und somit gegen den Urlaub in einem Luxushotel, einer Ferienwohnung oder anderen klassischen Unterkunft. Das Geld alleine scheint dafür jedoch nicht verantwortlich zu sein, ansonsten wäre die vergleichsweise teure Schweiz wohl kein so beliebtes Reiseziel. Woher also rührt der Boom?
Camping bedeutet Freiheit und Naturverbundenheit
Zwar spielt das Geld für einige Reisende ebenfalls eine Rolle, steht jedoch nicht im Vordergrund. Im Gegenteil scheuen viele Camper bei ihren Reisemobilen keine Kosten und investieren in Fahrzeuge im Wert von vielen zehntausenden Schweizer Franken. Zudem erfreut sich das sogenannte «Glamping» steigender Beliebtheit – eine Art glamouröses Camping, wobei auf keinerlei Luxus verzichtet werden muss. Worin liegt dann für die Camper der Unterschied zum «normalen» Urlaub?
Das Stichwort lautet: Freiheit! Viele Reisebegeisterte verbinden mit dem Camping die ultimative Entscheidungsfreiheit, wann sie wohin fahren und wo sie rasten möchten. Einfach auf die Strasse, fertig, los! Das Camping braucht wenig Planung und erlaubt ein Höchstmass an Spontanität. Damit stellt es die perfekte Abwechslung zum stressigen Alltag dar, welcher von Terminen und Verpflichtungen geprägt ist.