Was tun am nasskalten 1. August?
Der 1. August fällt wettertechnisch grösstenteils ins Wasser oder wird vom Winde verweht, und es wird vergleichsweise kühl, wie Meteonews schreibt. «Das wahrscheinlichste Szenario sieht aktuell wie folgt aus: Tagsüber nach etwas Sonne, aufkommende Regengüsse und Gewitter. Dazu böig auffrischender Westwind und knapp über 20 Grad.»
Wer also am 1. August auf nasse Füsse, klamme Finger und aufgeweichte Lampions verzichten will, organisiert sich die entsprechende Ausrüstung oder überlegt sich ein Alternativprogramm, das vorzugsweise drinnen stattfindet. Wir hätten da ein paar Ideen.
Indoor-Brunch
Herr und Frau Schweizer brunchen gerne am 1. August. Es steht jedoch nirgends geschrieben, dass dieser Brunch draussen stattfinden muss. Wer bereits einen organisiert hat, verlegt das Buffet einfach ins Wohnungsinnere. Essen geht auch unter Dach wunderbar.
Für alle, die noch 1.-August-Weggen brauchen, haben wir ein Video-Rezept gefunden.
Raclette oder Fondue
Die Walliser haben das Raclette bereits im 16. Jahrhundert erfunden. Bei den «Üsserschwiizer» oder «Grüezini», wie die Deutschschweizer im Wallis genannt werden, herrscht der allgemeine Irrglaube vor, Raclette sei ein Wintergericht. Da sollten wir aber über unseren Schatten springen – insbesondere an einem verregneten Nationalfeiertag. Und wenn wir uns schon damit abgefunden haben, im Sommer Raclette zu essen, können wir uns auch Gedanken über ein Käsefondue machen.
Höhenfeuerfeeling ohne Brandgefahr
Zum 1.-August-Programm gehört ein Höhenfeuer so wie der Christbaum zu Weihnachten. Nun herrscht in der Region trotz des schlechten Wetters verbreitet erhebliche bis grosse Waldbrandgefahr. Um nicht auf das Knistern eines gemütlichen Feuers verzichten zu müssen, gibt es auf Streamingdiensten oder auf Youtube Abhilfe mit Aufnahmen von Kaminfeuern. Schaut man sich die dann auch noch mit Soundbar oder Home-Cinema-Anlage an, ist das Höhenfeuerfeeling nahezu perfekt.