Petri Heil: Die Fischerei-Saison ist gestartet
Bereits mit vier Jahren begleitete Radi Hofstetter seinen Vater beim Fischen. Sein erstes Fischereipatent machte er mit sieben Jahren am Baldeggersee im Kanton Luzern. Heute ist er Präsident des Fischereiverbands Graubünden und nimmt es mit dem Fischen etwas ruhiger. Auch beim Fischereistart am Samstag schaut er vorerst nur zu. «Ich starte nächste Woche in die Saison. Als Frühpensionär habe ich mehr Zeit und kann auch unter der Woche ans Wasser», sagt Hofstetter gegenüber Radio Südostschweiz.
Eldorado für Fischerei
Graubünden gilt als Fischereiparadies in den Schweizer Bergen. Es kann in insgesamt etwa 200 Seen und 1700 km Fliessgewässern gefischt werden, wie es auf der Internetseite des Kantons Graubünden heisst. In den Bächen und Flüssen werden pro Jahr um die 110‘000 Fische, meist Bachforellen, gefangen.
Durch die Abgabe einer Gebühr an den Kanton steht es jeder Person ab dem 14. Altersjahr frei, die Fischerei an den meisten Gewässern in Graubünden auszuüben. Hofstetter betont die grossen Freiheiten der Bündner Fischerinnen und Fischer: «In anderen Kantonen muss man teilweise für jedes Gewässer ein neues Patent lösen.»
Fischen unter Jungen wieder populärer
Attraktivität für Nachwuchsfischer. Die aktuelle Trendwende freut ihn.