So fährt Graubünden im Jahr 2022
Die Coronapandemie führte in Graubünden zu Mehrkosten von mehreren Dutzend Millionen Franken im öffentlichen Verkehr. Im Jahr 2022 wird aufgrund der finanziell angespannten Lage auf einen Ausbau des Angebots verzichtet («suedostschweiz.ch» berichtete am 28. Oktober). Einige Anpassungen gibt es trotzdem, wie der Kanton nun bekannt gab.
Im Halbstundentakt in die Winterferien
Zusätzliche Wintersportzüge
An Sonntagen werden zusätzliche Züge zwischen Chur und Zürich angeboten. Die SBB bieten während der ganzen Wintersportsaison, also von Weihnachten bis Ostern, jeweils am Sonntag von 14 bis 20 Uhr einen IC-Halbstundentakt von Chur nach Zürich an (Ausgabe vom 30. November).
Am Sonntag verkehrt neu immer ein Intercity um 15.37 Uhr ab Chur nach Zürich und um 17.07 Uhr ab Zürich HB nach Chur. Ebenfalls neu gibt es saisonal freitags eine Direktverbindung von Bern ohne Umsteigen nach Chur.
Matterhorn-Gotthard-Bahn
Die Erschliessung der oberen Surselva durch die Matterhorn-Gotthard-Bahn wird verbessert. Abends und morgens wird die Betriebszeit über den Oberalppass (Andermatt‑Disentis) in beiden Richtungen jeweils um eine Stunde ausgedehnt.
Häufigere Verbindungen nach Davos
Auf dem RhB-Netz werden kostenneutral kleine Fahrplananpassungen vorgenommen, wie der Kanton schreibt. Insbesondere im Prättigau und bis nach Davos wird der Fahrplan optimiert. Auf der Strecke zwischen Landquart und Davos gibt es dadurch am Wochenende beinahe einen durchgehenden Halbstundentakt.