The Voice: Alle Coaches wollen Janis – dann blockt Nico Santos seinen Wunschcoach
Vier Buzzer und ein Kampf der Coaches: Janis Eric Thommen begeistert bei «The Voice of Germany». Eigentlich hat der Schweizer einen klaren Favoriten – doch dann greift Nico Santos ein.
Besser hätte die Blind Audition für Janis Eric Thommen kaum laufen können. Der 25-jährige Schweizer setzt sich bei «The Voice of Germany» ans Klavier und singt «Hymne à l'amour» von Édith Piaf. Noch bevor sein Auftritt vorbei ist, steht fest: Thommen hat die Coaches überzeugt. Alle vier roten Stühle drehen sich. Jetzt müssen die Coaches Janis überzeugen.
Eigentlich ist Rea Garvey sein Wunschcoach
Denn Thommen geht keineswegs ohne Favoriten in seine Blind Audition.
«
Eigentlich war mein absoluter Favorit Rea Garvey.»
verrät der Schweizer im Gespräch mit «Südostschweiz».
Musikalisch sieht er vor allem zwei Coaches nahe bei sich: Garvey und Nico Santos. Beide gehören schon vor seinem Auftritt zu seinen Wunschoptionen.
Thommen war bereits bei einem Konzert von Garvey und hätte sich eine Zusammenarbeit mit dem irischen Musiker sehr gut vorstellen können.
Doch ausgerechnet zwischen seinen beiden Favoriten entwickelt sich ein Kampf um den Schweizer.
Nico Santos blockt ausgerechnet Rea Garvey
Nico Santos greift zum Block – und nimmt damit Rea Garvey aus dem Rennen um Thommen.
Für den Schweizer verändert sich die Situation damit schlagartig. Einer seiner beiden Favoriten kann ihn nicht mehr in sein Team holen.
«Ihr habt mir die Entscheidung ein bisschen einfacher gemacht», sagt Thommen nach dem Block zu den Coaches.
Ganz automatisch fällt seine Wahl trotzdem nicht. Auch Michi Beck und Smudo sowie Shirin David werben um den Schweizer und liefern aus seiner Sicht gute Argumente.
Am Ende entscheidet aber die musikalische Nähe.
Darum entscheidet sich Janis für Nico Santos
Der 25-jährige Thommen wählt Nico Santos. Der Grund dafür liegt nicht allein im Block gegen Garvey. Der Schweizer sieht beim Vorjahressieger die grössten Überschneidungen mit seiner eigenen Musik.
Santos komme ihm sowohl stimmlich als auch vom Musikgenre am nächsten, erklärt der Vocal Coach. Damit landet Thommen ausgerechnet bei dem Coach, der zuvor seinen eigentlichen Wunschkandidaten aus dem Rennen genommen hat.
Und für den Schweizer geht die Reise bei «The Voice of Germany» weiter.
Dass am Ende sämtliche Coaches um ihn kämpfen, macht einen anderen Teil seines Auftritts beinahe nebensächlich. Denn aus Sicht von Thommen läuft die Blind Audition keineswegs komplett perfekt.
Der Stuhl am Klavier habe sich nur schwer bewegen lassen, das Mikrofon sei etwas zu tief eingestellt gewesen. Auf Bildern sehe es deshalb teilweise so aus, als würde er leicht gebückt am Klavier sitzen. Vor dem Auftritt hatte sich der Perfektionist noch Gedanken darüber gemacht, was passieren könnte, wenn etwas nicht nach Plan läuft.
Nach den vier Buzzern sieht er das deutlich entspannter. Entscheidend sei für ihn, dass er seinen Gesang zeigen konnte. Und die Reaktion der Coaches lässt daran wenig Zweifel. Alle wollten den Schweizer in ihrem Team.
Jetzt geht es für Janis Thommen mit Nico Santos in die nächste Runde von «The Voice of Germany».