Graubünden: Zuhause dort, wo andere nur zu Besuch sind
Sandra Zoppi begleitet Menschen dorthin, wo die Berge zum Alltag werden, mit Herz und Marktgespür.
Der Blick auf die Berge beim Frühstück, der kurze Weg zur Loipe, das Dorfleben abseits des Trubels: In Graubünden ist das nicht Ferienromantik, sondern für viele längst Alltag geworden. Kein Wunder, dass ein einziges Einfamilienhaus-Inserat in Arosa mittlerweile bis zu 60 Interessenten anzieht. Wer hier ein Zuhause sucht oder verkaufen möchte, merkt schnell: Dieser Markt hat seinen eigenen Rhythmus.
Sandra Zoppi kennt diesen Rhythmus wie kaum jemand. Als Leiterin der Region Graubünden bei Walde Immobilien begleitet sie Eigentümerschaft von der ersten Marktwertbestimmung bis zur Schlüsselübergabe. «Jede Liegenschaft hat ihre eigene Geschichte», sagt Zoppi. «Ob Stadtwohnung in Chur, Chalet in Flims oder das Maissen-Haus in Laax: Ich will verstehen, was ein Objekt wirklich ausmacht, bevor ich es vermarkte.»
Diese Haltung prägt die Arbeit von Walde seit Jahren. Statt austauschbarer Inserate setzt das Team auf lokale Marktkenntnis, ein feines Gespür für Menschen und ein Netzwerk aus nationalen und internationalen Interessenten. Über 73'000 davon erhalten den Walde-Newsletter mit Immobilienangeboten, noch bevor diese öffentlich ausgeschrieben werden. Gerade bei Zweitwohnungen, die dem Zweitwohnungsgesetz und der Lex Koller unterliegen, zahlt sich diese Erfahrung aus: Frühzeitig geklärte Rahmenbedingungen ersparen allen Beteiligten unnötige Umwege.
Auch der Trend zum ganzjährigen Wohnen in den Bündner Bergen spielt Walde in die Karten. Homeoffice hat viele Menschen unabhängiger vom Arbeitsort gemacht, und Graubünden profitiert: Familien und Paare suchen vermehrt ein festes Zuhause mit Bergsicht, guter Anbindung und intaktem Dorfleben. «Wir spüren, dass sich die Nachfrage verändert», erklärt Zoppi. «Es geht längst nicht mehr nur um die zweite Wohnung für die Ferienwoche, sondern um ein echtes Zuhause.»
