Über 17'500 Eintritte an den 48. Solothurner Literaturtagen
Die 48. Ausgabe der Solothurner Literaturtage ist am Sonntag zu Ende gegangen. Erste Zahlen zeigen, dass das Interesse trotz des schlechten Wetters höher war als im Vorjahr. Und: Geschäftsführerin Catherine Schlumberger bleibt dem Festival erhalten.
Über 17'500 Eintritte verzeichnen die 48. Solothurner Literaturtage laut Mitteilung vom Sonntag. Das sind rund tausend mehr als im Vorjahr. Das kalte und vor allem am Freitag nasse Wetter hat demnach das literaturinteressierte Publikum nicht abgehalten.
Zudem zieht bei den Literaturtagen nun Kontinuität ein. Geschäftsführerin Catherine Schlumberger ist seit zwei Jahren im Amt und hatte vorläufig einen befristeten Vertrag für eben diese zwei Jahre. «Mein Vertrag gilt nun unbefristet», sagte Schlumberger am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Viele Sprachen...
Mit der zu Ende gegangenen 48. Ausgabe zeigte sich Schlumberger zufrieden. Es habe «sehr wertvolle Momente» gegeben, in denen Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch gekommen seien, auch wenn sie sich nicht kannten. «Meine Hoffnung hat sich erfüllt, dass literarische Räume gemeinsam erkundet wurden.»
Mit dieser Aussage bezog sie sich unter anderem auf die Vielsprachigkeit der Solothurner Literaturtage, die, wie jedes Jahr, Veranstaltungen in den Landessprachen angeboten und darüber hinaus Gäste aus dem arabischen oder afrikanischen Raum begrüsst haben. Das Publikum konnte Texte aus Syrien, aus Palästina oder aus dem Sudan, gelesen in den jeweiligen Sprachen, hören.
So trug beispielsweise die syrische Autorin und Lyrikerin Nour Alabdullah Gedichte vor, umrahmt von Oud- und Violin-Musik und übersetzt von Usama Al Shahmani. Die Veranstaltung stiess auf so hohes Interesse, dass Besucherinnen und Besucher abgewiesen werden mussten, weil das Kino im Uferbau aus allen Nähten platzte.
... breites Programm...