Über 100'000 Eintritte und eine negative Volksabstimmung
12 Prozent mehr Ersteintritte und 10 Prozent mehr Umsatz. Die Zahlen des Geschäftsjahres 2018/2019 der Bergbahnen Grüsch-Danusa AG sprechen für sich. Laut einer Mitteilung des Unternehmens konnten die Bergbahnen letzten Winter 101'399 Ersteintritte verbuchen.
Der Reingewinn schlägt mit 300'000 Franken rund doppelt so hoch wie im Vorjahr zu Buche. Ende Geschäftsjahr 2018/2019 verfügte die Bergbahnen Grüsch-Danusa AG über eine Eigenkapitalquote von 60 Prozent und eine Nettoliquidität von 2 Millionen Franken.
Dank der grossen Schneemenge konnten die Gäste die beiden Talabfahrten während rund 80 Tagen nutzen. Insgesamt verzeichneten die Bergbahnen im Winter 2018/2019 genau 108 Betriebstage.
Schatten über dem Skigebiet
Laut der Mitteilung wurde das Geschäftsjahr von einem negativen Entscheid getrübt: die Ablehnung der Volksabstimmung der Gemeinde Furna betreffend der geplanten Skigebietserweiterung «Mattabahn» und damit auch der Zukunft der Bergbahnen.
Grosse Enttäuschung bei den Bergbahnen Grüsch-Danusa
Neu zwei Skigebiete
Für die nächste Saison gibt es zusätzliche Änderungen im Skigebiet. Ab der Wintersaison 2019/2020 gelten die Saisonabos der Bergbahnen Grüsch-Danusa AG und der Bergbahnen Wildhaus AG uneingeschränkt in beiden Gebieten. Zudem ist das Saisonabo von Grüsch-Danusa neu auch ein Sommerabo in Wildhaus. (nua)
Die Bergbahnen Grüsch-Danusa AG startet am 30. November 2019 in die neue Saison.