Trail Run: Neue Streckenrekorde am Engadin Ultra Trail
Rund 400 Laufbegeisterte traten am Wochenende am Engadin Ultra Trail an, wie die Veranstaltenden in einer Medienmitteilung vermeldeten. Vom Samstagnachmittag bis in die frühen Morgenstunden von Sonntag durften diese im Zielgelände bei der Promulins Arena Samedan ihre Finisher-Medaille aus Engadiner Arvenholz entgegen. Bei den Kurzstrecken EUT16 der Männer, EUT16 der Frauen und EUT23 der Männer stellten die jeweiligen Siegerinnen und Sieger einen neuen Streckenrekord auf. Neben vielen Anmeldungen aus der Schweiz, Deutschland und Italien waren auch Sportbegeisterte aus Argentinien, Kanada und Australien am Start.
Die Königsdisziplin EUT102 startete am Samstagmorgen um sechs Uhr in Samedan und ging über 101.9 Kilometern und 5677 Höhenmeter. Bei den Männern entschied Constantin Leinekugel aus Deutschland mit einer Zeit von 12:41:25 das Rennen für sich. Auf dem zweiten Platz folgte Marco Bellini aus Italien mit einer Zeit von 13:05:24. Dritter wurde der Schweizer Diego Velti mit einer Zeit von 13:06:21. Bei den Frauen dominierte die Schweizerin Kerstin Dusch das Rennen (15:18:24) und holte sich den Sieg mit einem Vorsprung von 1:20:20 gegenüber der zweitplatzierten Antonia Rick (16:38:44) aus Deutschland. Dritte wurde die Amerikanerin Lisa Prach mit einer Zeit von 17:18:40. Die drei Engadinerinnen Ladina Salzgeber (19:10:20), Eli Müller (19:10:20) und Anja Giacometti (19:20:51) beendeten die Engadin Ultra Trail Königsdisziplin auf Rang sechs, sieben und acht.
Viele Schweizer Podestplätze beim EUT53
Umgeben von traditionellen Engadinerhäusern startete die etwas längere Marathondistanz EUT53 im historischen Dorfkern von Zuoz. Mehr als 100 Läuferinnen und Läufer nahmen die 53 Kilometer und 2639 Höhenmeter über Aussichtspunkte wie den Munt Seja, die Chammana d’ Es-cha und den Padella Panoramatrail auf sich. Bei den Männern entschied Lawrence Laughery aus der Schweiz das Rennen mit einer Zeit von 05:48:59 für sich. Das Podest wird ergänzt durch Micha Florian Förderer (05:50:46) aus Deutschland und dem Schweizer Peter Portmann (05:55:55). Nina Veit aus Deutschland lief mit einer Zeit von 07:07:56 den Sieg über 53 Kilometer ein. Das Podest wird komplettiert durch die beiden Schweizerinnen Regula Henni (07:10:18) und Simone Landolt (07:25:37).