«Skimo-Festival» war ein voller Erfolg
Das neu konzipierte Rennformat «Davos-Relay» war der Auftakt für das dreitägige «Davos SkiMo Festival». In der Fun-Staffel traten die Teilnehmenden in beliebigen Teams zu zweit gegeneinander an. Dabei warteten zwei kurze Aufstiege und zwei kurze Abfahrten sowie eine Portage, bevor an den Teampartner übergeben oder ins Ziel gelaufen wurde. Perfekt für eine Afterwork-Session geeignet, gingen auch einige Kurzentschlossene noch spontan an den Start. Die Zuschauer konnten die komplette Strecke auf dem Bolgenhang einsehen und so mitverfolgen, wie die schnellste Herren-Staffel, bestehend aus Arno Lietha (führend im Sprint-Weltcup) und seinem Kollegen Patrick Perreten bereits nach 11:01 Minuten das Ziel erreichte. Die Kategorie «mixed» gewannen Marc Dürr und Tatjana Paller (Skimo-Team Germany) mit einer Zeit von 13:10 Minuten. Die einzige Damen-Staffel, die angetreten war, formte sich aus einem internationalen Team: Sophia Wessling (D) und die Prättigauerin Ronya Lietha fuhren nach 15:06 Minuten über die Ziellinie.
«Davos Race» und «Festival Village»
Das «Davos Race» als Individual-Rennen, schon aus den vergangenen Jahren bekannt, startete am Samstag bei der Mittelstation Jschalp. Auf die Startenden, die aus drei unterschiedlichen Strecken mit 800, 1200 und 1600 Höhenmetern wählen konnten, warteten unter anderem spektakuläre Portagen auf dem Jakobshorn-und Brämagrat sowie steile Aufstiege und rasante Abfahrten nach den verschiedenen Fellwechseln. Auf der Kurzstrecke mit 800 Höhenmetern gewann der amtierende Deutsche Meister im Individual U20, Finn Hösch, mit einigen Minuten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Josef Pelzer (D) und dem Schweizer Luca Rececconi. Lukas Hausberger (A) konnte sich souverän den Sieg auf der mittleren Distanz des Davos Race über 1200 Höhenmeter sichern. David Jost (D) und Simon Widmoser (A) landeten auf Platz zwei und drei. Die längste Strecke mit 1600 Höhenmetern konnte Marc Dürr mit einer unglaublichen Zeit von 1:30:05 Stunden für sich entscheiden. Bei den Damen dominierte seine Teamkollegin Tatjana Paller. Sophia Wessling ging auf der Strecke B (1200 Höhenmeter) als erste über die Ziellinie, auf der Kurzstrecke gewann die Schweizerin Julia Glaus vor ihrer Mutter Corinna.