Schul- und Betriebstestungen sind am Limit
Die Betriebs- und Schultestungen finden in Graubünden eine so hohe Akzeptanz, dass sie an ihre Kapazitätsgrenzen geraten. Dies teil die Kommunikationsstelle Coronavirus des Kantons Graubünden mit. Dies hat zur Folge, dass die Proben nicht innert nützlicher Frist ausgewertet werden können. Pro Woche werden in Graubünden über 40'000 Tests ausgewertet. Um die repetitiven Tests weiterhin durchführen zu können, müssen die Testmengen den Laborkapazitäten angepasst werden. Der Kanton Graubünden ergreift daher Sofortmassnahmen, um das Bündner Testprogramm aufrechtzuerhalten.
Massnahmen bei den Schultestungen
- Bis auf Weiteres wird einmal wöchentlich getestet. Die Laborkapazitäten lassen zweimaliges Testen nur in Ausnahmefällen und in Absprache mit der Projektleitung der Schultestungen zu.
- Kinder und Erwachsene mit Symptomen sind aufgefordert, zu Hause zu bleiben und an einer offiziellen Teststelle (Testcenter, Hausarzt oder Apotheke) zu testen (nicht im Rahmen der Schultestungen).
- Wenn in einer Schulklasse mindestens vier Personen positiv getestet werden, wird die ganze Klasse für 10 Tage in Quarantäne versetzt und im Fernunterricht beschult.
Anpassungen bei den Betriebstestungen
- Pro Person können bis auf Weiteres maximal drei Tests pro Woche durchgeführt werden.
- Personen (geimpfte und ungeimpfte) mit Symptomen sind gebeten, sich nicht via Betriebstests, sondern an einer offiziellen Teststelle (Testcenter, Hausärztin/Hausarzt oder Apotheke) testen zu lassen.