Den Glarner NLB-Schützen droht der Abstieg
von André Eberhard
Die Saison der Glarner Sportschützen ist durchzogen, und die Sommerpause schien genau zum richtigen Moment gekommen zu sein. Während Glarnerland 2 und 3 mit dem Aufstieg liebäugeln können, könnte es der Equipe in der Nationalliga B an den Kragen gehen. Die erste Mannschaft kämpft nämlich gegen den Abstieg. Auf Rang sieben liegend und somit auf einem der beiden Abstiegsplätze, musste die erste Glarner Equipe in der sechsten und zweitletzten Meisterschaftsrunde gegen den Tabellenleader aus Obernau antreten.
Überraschender Auftritt
1556 Punkte waren nicht das Resultat, das sich die Glarner gewünscht hatten. Mit 198 Punkten war Tim Landolt der Einzige seiner Mannschaft, der seine Leistung abrufen konnte. Mischa Armati, Gina Landolt und Andreas Stüssi schossen mit 196 Ringen zwar ein ordentliches Ergebnis, doch für diese Ausgangslage war das trotzdem zu wenig. Ganz klar unter dem Soll blieben Rolf Lehmann und André Eberhard (je 194) sowie Jürg Fischli (193) und Urs Jöhl (189).
Dem Tabellenführer Obernau bekam die Auszeit aber gar nicht gut, und so unterlagen die Luzerner den Glarnern mit mageren 1551 Ringen. Dank diesem überraschenden Sieg sind die Chancen für die Glarner weiterhin intakt, in der Nationalliga B verbleiben zu können. In der letzten Meisterschaftsrunde müssen sie Mels bezwingen und auf die Bündner Mithilfe aus Domat-Ems hoffen, welche auf Pfäffikon SZ treffen.
Entspannte Ausgangslage
Für die Drittligisten der Sportschützen Glarnerland ist die Ausgangslage für den Showdown viel entspannter. Geht die 7. Runde für sie erfolgreich aus, steigen die Glarner auf. Gibt es kein Happy-End, bleiben sie in der 3. Liga. Mit dem Sieg gegen Wildhaus (1527:1499) bestätigten die Glarner den zweiten und somit aufstiegsberechtigten Rang. Lars Kamm führte das Team mit 194 Punkten an, gefolgt von Silvio Freitag und Lio Wickihalder (je 193), Melanie Ricci und Andreas Meier (je 191), René Müller und Fritz Stucki (je 189) und Peter Armati (187).-