Die FIS-Regeln lassen es auch nicht zu, dass die Abfahrt verschoben wird. Die anderen Rennen sind von der heutigen Absage also nicht betroffen und finden statt – sofern das Wetter nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.
Auf der Verliererseite stehen die Schweizer Frauen. Sie haben bis zum Schluss auf eine Durchführung gehofft. Vor dem Weltcupfinale durfte die zweifache Weltmeisterin Lara Gut-Behrami neben der bereits gewonnen Kugel im Super-G auch auf die Abfahrtskugel hoffen. Neben ihr hätte auch Corinne Suter noch gute Karten gehabt in der Speeddisziplin. Die kleine Kristallkugel sichert sich nun also die angeschlagene Italienerin Sofia Goggia mit 70 Punkten Vorsprung. Und für die Davoserin Jasmin Flury, die einzige Bündnerin am Start der Frauen-Abfahrt, endet die Saison enttäuschend. Nach der Nichtnomination für die Weltmeisterschaften, folgt die Absage ihres einzigen Rennens am Weltcupfinale, der Abfahrt. Gerade hier auf ihrer «Heimstrecke» wäre ein Exploit möglich gewesen und damit so etwas wie eine Versöhnung mit der enttäuschenden Saison. (krr/sda)